29.12.2010

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Türkei erwartet Entschuldigung und Entschädigung wegen Militäraktion auf „Mavi Marmara“ Während der israelische Ministerpräsident Netanjahu klar machte, dass man sich für den Vorfall auf dem Schiff Mavi Marmara – bei der 9 türkische Staatsbürger umkamen – nicht entschuldigen werde, rückt die Türkei von ihrer Forderung nach einer Entschuldigung und einer Entschädigung wegen der israelischen Militäraktion auf das Schiff „Mavi Marmara“ nicht ab. Netanjahu erklärte er verstehe die Türkei auf der einen Seite, das man eine Entschuldigung erwarte, gleichzeitig müsse die Türkei aber verstehen, das Israel sich für die eigene Verteidigung nicht entschuldigen müsse. Er wies auch darauf hin, dass sie bereit seien das Bedauern über den Ausgang zum Ausdruck zu bringen. Andererseits gab Außenminister Ahmet Davutoğlu, der gestern mit dem Vorsitzenden des Golf-Kooperationsrats Abd al-Rahman ibn Hamad al-Attiyya zusammenkam bekannt, die Türkei sei in dieser Hinsicht weiterhin entschlossen wie am 31. Mai und die Haltung der Türkei in diesem Thema sei offen und eindeutig. (Akşam) Dienstleistungspreise des Wissenschafts- und Technologieforschungsrat Die Dienstleistungspreise des Wissenschafts- und Technologieforschungsrat der Türkei (TÜBITAK) für das Jahr 2010 wurden gestern verliehen. Die Preisverleihung fand in der Residenz zu Çankaya statt. Staatspräsident Abdullah Gül übergab die Wissenschaftspreise an die Wissenschaftler die wesentliche Beiträge zur Förderung der universalen Wissenschaft gemacht haben. (Cumhuriyet) Ali Babacan bei der Kommission für Außenwirtschaftliche Beziehungen (DEIK) Staatsminister Ali Babacan hat gestern an der ordentlichen Hauptversammlung der Kommission für Außenwirtschaftliche Beziehungen (DEIK) teilgenommen. In seiner Rede sagte Babacan, dass die Türkei im Jahr 2011 im wirtschaftlichen Bereich sehr vorsichtig vorgehen muss. Außerdem betonte er, dass neue Probleme bezüglich der finanziellen Märkte in Erscheinung treten können. Babacan sagte aber auch, dass auch die Türkei von der globalen Krise beeinflusst werden könne, doch dies hieße aber nicht unbedingt, dass eine neue Krise zu erwarten ist. Die Türkei müsse in der Regionalentwicklung und in Kapitalbewegung jetzt schon etwas Sonderbares unternehmen um Erfolg zu haben, wies Babacan hin. (Hürriyet) Türkei mit politischer und wirtschaftlicher Stabilität Staatsminister Zafer Çağlayan erklärte, die Türkei habe dank ihrer politischen Stabilität auch die wirtschaftliche Stabilität gewährleistet. Çağlayan vermerkte, dass das Exportziel von 111, 7 Milliarden Dollar für dieses Jahr übertroffen wurde und man erwarte am Jahresende eine Ausfuhr in Höhe von 113 Milliarden Dollar. Die sei Türkei unter den OECD Ländern in diesem Jahr beim Wirtschaftswachstum mit China fast gleichgezogen. Das Exportziel sei für das kommende Jahr mit 127 Milliarden 5 Millionen Dollar angesetzt und für 2023 visiert man 500 Milliarden Dollar Export an, so Çağlayan. (Sabah-Akşam) Iranische Regierung erklärte sich bereit die Nuklearverhandlungen Die iranische Regierung erklärte sich bereit die Nuklearverhandlungen mit den sogenannten 5 plus 1 Staaten, in der Türkei, Teheran und Brasilien aufzunehmen. In seiner Rede an die Nation sagte Ahmadi Nedschad, er sei für die Verhandlungen. Aber sein Land müsse als eine Atommacht akzeptiert werden. (Star)