Türkei: Privatisierung der Eisenbahn

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Die Türkei will ihre Eisenbahn privatisieren und ihr Monopol aufgeben. Die Öffnung des türkischen Schienennetzes für den Privatsektor zieht starkes Interesse auf sich. 2018 sollen bereits die ersten Passagiere von Privatunternehmen befördert werden. Zu diesem Zweck werden Gespräche mit internationalen Investoren sowie Unternehmen aus Produktion und Betrieb avisiert.

Die Türkei geht davon aus, dass Global Player aus Bahn und Logistik, wie die Deutsche Bahn, SNCF, Thales, Thalys, Mitsubishi und Hyundai, im vielversprechenden Eisenbahnverkehrsmarkt des Landes Fuß fassen wollen.

Die Deutsche Bahn ist seit 1995 offizieller Partner der türkischen Arkas Holding. Heiner Spannuth, Sprecher der Deutschen Bahn sagte: „Wir beobachten die Chancen und die neusten Marktentwicklungen in der Türkei sehr genau.“

Auch die beiden Zulieferer des Nahverkehrsnetzes von Ankara, die südkoreanische Hyundai-Rotem und die japanische Mitsubishi, beobachten die steigende Nachfrage im Land.

Interesse haben auch die französische Thales, SNCF und der deutsch-französisch-belgische Bahnbetreiber Thalys bekundet.

In den kommenden 10 Jahren soll die Schienennetzlänge der Türkei durch Investitionen von 12.000 km auf 26 000 km wachsen. Die Hochgeschwindigkeitsstrecke soll ca. 10 000 km betragen. Privatisierung Eisenbahn

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