Dracula: Gefängnis von Vlad III. in der Türkei entdeckt

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Der berüchtigte Graf Dracula geht auf den transsilvanische Herrscher Vlad III. zurück. Dieser lebte von 1431 bis zum Jahr 1477 und war damals unter dem Namen der "Pfähler" bekannt.

1897 nahm Bram Stoker Vlad III. in seinen Romanen als Vorlage für den Grafen Dracula. Seit dem wird die Figur in unzähligen Filmen und Romanen immer wieder aufgegriffen. Am 2. Oktober kommt mit Dracula Untold eine Neuauflage des populären Horrorstoffes in die Kinos. Darin wird der Kampf des Fürsten Vlad gegen den osmanischen Herrscher Sultan Mehmed erzählt.

Im Alter von 13 Jahren war Vlad III. zusammen mit seinem Vater mehrerer Jahre in Gefangenschaft. Nach bisherigen Erkenntnissen soll Dracula in der heutigen ungarischen Stadt Visegrád gefangen gehalten worden sein. Türkische Archäologen wollen jetzt aber das Gefängnis des "Vampirs" bei Ausgrabungen in der Türkei entdeckt haben.

Laut den Aussagen der Archäologen soll das Gefängnis in einer Burg aus dem 15. Jahrhundert entdeckt worden sein. Unter der Burg Tokat wurden bei Ausgrabungen zahlreiche Tunnel und Geheimkammern gefunden. Der Archäologe Ibrahim Çetin sagte, das man Beweise für die Inhaftierung von Vlad III. in Tokat gefunden hätte.

Vlad III. kämpfte Jahre lang gegen die Ausweitung des osmanischen Reiches. Anfang des Jahres 1477 wurde er in einer Schlacht von den Türken getötet. Der Kopf von Dracula wurde von den Türken danach in Istanbul zur Schau gestellt.

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