Eurovision Song Contest: Sertab Erener singt in Malmö ihr Siegerlied

Sertab Erener singt Malmö
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Die erfolgreiche Künstlerin der türkischen Popmusik betrat kürzlich die Bühne des Atatürk-Kulturzentrums, Türk Telekom Opera Halle, im Rahmen einer von der Organisation Kerkisolfej unter der Schirmherrschaft von Kral Pop organisierten Veranstaltung.

Vor Tausenden von Fans, die gekommen waren, um ihr zuzuhören, sang Sertab Erener ihre Lieder, die seit Jahren in aller Munde sind. Sie erklärte, dass das Atatürk-Kulturzentrum für sie eine ganz besondere Bühne sei: “Während meiner Studienzeit bin ich immer zu den Konzerten und Proben gekommen, die hier stattfanden. Damals habe ich immer davon geträumt, und heute bin ich stolz darauf, mit Euch auf dieser Bühne zu stehen.”

Eurovision Song Contest 2024 Türkei – Sertab Erener singt ihr Siegerlied aus Riga

Am 24. Mai 2003 siegte Sertab Erener mit 167 Punkten beim 48. Eurovision Song Contest in Riga für die Türkei und erreichte dadurch europaweite Bekanntheit. In Malmö, Schweden, steht am 7. Mai der 68. Eurovision Song Contest an. Erener sagte zu ihren Fans, dass sie eine Einladung aus Schweden für den Eurovision Song Contest 2024 erhalten habe und sie sich bereits jetzt darauf vorbereite, beim Eurovision Song Contest eine neue Version ihres Siegerliedes “Everyway That I Can” vorzutragen.

Nach Erener belegte die Gruppe Athena beim Eurovision Song Contest für die Türkei mit dem Lied “For Real” den vierten Platz. Sertab Erener erhielt in der Türk Telekom Opera Halle für ihren grandiosen Auftritt großen Beifall.

95 Prozent aller Türken wollen zurück zum Eurovision Song Contest

Die Türkei nimmt seit 2013 nicht mehr am Eurovision Song Contest (ESC) teil.  Zum Bedauern der überwiegenden Mehrheit der Türken: Laut Umfragen wünschen sich mehr als 95% aller Türken eine Rückkehr zum Eurovision Song Contest. Lediglich 4,6% der Türken wollen laut einer Studie des Think-Tanks Global Academy nicht mehr teilnehmen – allerdings nur, weil sie befürchten, benachteiligt zu werden.

Der türkische Staatssender TRT begründete seinen Rückzug aus dem Wettbewerb vor zehn Jahren zunächst mit Kritik am Abstimmungssystem der Europäischen Rundfunkunion EBU, seit dem Sieg des österreichischen Travestiekünstlers Conchita Wurst im Jahr 2014 aber mit moralischer Missbilligung.