05.11.2013

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Eurovision Song Contest oder Turkvision  „Die Türkei fehlt auch 2014 beim Eurovision Song Contest“ damit will sich der Kultur-, Tourismus und Musikverband (DİKTUM) in Diyarbakır offenbar nicht abfinden. Eigentlich hatten sich die türkischen Fans des Eurovision Song Contests schon damit abgefunden, dass ihr Land auch 2014 nicht bei dem internationalen Musikspektakel dabei sein wird. Jetzt tritt jedoch ein Musikverband aus der südosttürkischen Provinz Diyarbakır auf den Plan. Der hat sich an den staatlichen TV-Sender TRT gewandt. TRT-Direktor İbrahim Şahin erklärte im April 2012, dass die Künstler bei der Komposition ihrer Werke in der Wahl der Sprache frei wären.

Bisher ist noch nicht einmal klar, ob die Türkei im kommenden Jahr überhaupt wieder am Eurovision Song Contest teilnehmen wird. dafür stehen die Zeichen derzeit jedenfalls sehr schlecht. Man hatte sich in diesem Jahr geweigert, dem Wettbewerb beizuwohnen. Gefordert hatte die Türkei die Abschaffung der Big-Five-Regel und des Juryvotings.   Inzwischen startet Turkvision im Dezember 2013. In der Türkei soll unter dem Titel Turkvision stattdessen eine alternative zum in die Kritik geratenen Eurovision Song Contest geschaffen werden. Insgesamt 20 Länder und autonome Regionen mit türkischen Minderheiten, wie etwa der Republik Tataristan in Russland oder der Republik Krim, die Teil der Ukraine ist, können an der jährlichen Veranstaltung teilnehmen.

Syrien: Wiederaufbau 70 Mrd. US-Dollar Am Sonntag hat der syrische Industrieminister Kamaleddine Tohme die Schäden des Bürgerkriegs für den Industriesektor seines Landes genannt. Der Bürgerkrieg in Syrien hat in den vergangenen 31 Monaten nicht nur unzählige Menschenleben gekostet, auch der wirtschaftliche Schaden ist immens. Syriens Industrieminister Kamaleddine Tohme beziffert die Einbußen der hiesigen Industrie derzeit mit rund 2,2 Milliarden Dollar.

Um das Land wiederaufzubauen, sind Milliarden nötig. Die tatsächlichen Zahlen könnten jedoch weitaus höher sein. In der Türkei halten sich derzeit allein 600.000 syrische Flüchtlinge auf. Mittlerweile ist auch die Wirtschaft des Landes am Boden. Das syrische Pfund befindet sich weiter auf Talfahrt und die Inflation steigt. In Armut leben mehr als die Hälfte der syrischen Bevölkerung nach Angaben der Vereinten Nationen.

Norwegischer König Harald in der Türkei Der norwegische König Harald 5. und seine Gattin kommen morgen für einen 3-tägigen Besuch in die Türkei. Als Gast des türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül ist dies der erste offizielle Besuch in diesem hohen Rang. Den König werden mehr als 130 Geschäftsmänner begleiten. Es werden vor allem Themen wie politische und wirtschaftliche Beziehungen angesprochen aber auch das wirtschaftliche Handelsvolumen und gegenseitige Investitionsmöglichkeiten besprochen.

(Quelle: Generaldirektion für Presse und Information in Ankara)