Wie viel kostet ein Döner?

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Fälscher haben bei Memduh Simsek keine Chance. Wenn im neuen Jahr die ersten Kunden ihren Döner oder ihre Currywurst mit Euro bezahlen wollen, hat sich der Imbissbuden-Besitzer das Aussehen der neuen Scheine und Münzen schon lange gemerkt. Bereits für Ende September hat Simsek, der seit 12 Jahren am Bochumer Hauptbahnhof den Frittenhunger stillt, das Hartgeld bei seiner Bank bestellt. Im November will er sich die Scheine besorgen.

Vorbereitet wie er sind jedoch längst nicht alle der rund 60 000 türkischen Unternehmer in Deutschland. Oftmals hapert es offenbar schlicht an der Sprache. Anlass für Industrie- und Handelskammern (IHK), spezielle Euro-Seminare auf Türkisch anzubieten, meistens in Zusammenarbeit mit türkischen Konsulaten. Ihr Ziel: Vermittlung von Grundkenntnissen vor allem bei kleinen Unternehmen aus der Gastronomie und bei Dienstleistungsbetrieben.

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