TÜV-Report: Mercedes und Audi top bei jungen Autos

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Wie der TÜV in seinem aktuellen Report mitteilt, sei nach vielen Jahren erstmals die durchschnittliche Mängelquote in Deutschland um 1,4 Punkte gesunken. Dennoch mussten 23,5% aller Autos, die von den Prüfern bei der Hauptuntersuchung in Augenschein genommen wurden, mit sicherheitsrelevanten Mängeln wie abgenutzten Bremsen und Reifen wieder zurück in die Werkstatt.

Je älter die Pkws waren, desto höher war auch ihre Mängelquote. Am häufigsten lehnten die Prüfer die Plakettenvergabe wegen Problemen bei der Beleuchtung ab. Hierzu sagte ein TÜV-Sprecher, dass die Fahrzeughalter und die Werkstätten besser schauen müssten. 63,9% der geprüften Autos kämen dem Report zufolge ohne Mangel zur TÜV-Untersuchung, 12,5% von ihnen hätten geringe Mängel. Am besten hätten Marken von deutschen und japanischen Firmen abgeschnitten.

Bei acht bis neun Jahre alten Pkws platzierten sich mit deutlichem Vorsprung die Toyota-Modelle Corolla Verso und RAV4 hinter dem Porsche 911. Bei den ältesten Fahrzeugen zwischen zehn und elf Jahren belegten der Subaru Forester und der Toyota RAV4 die Plätze zwei und drei.

In der Gruppe der jungen Autos bis drei Jahre schnitt der Dacia Logan (15,7%), der Alfa Romeo Mito (15,6%) und der Fiat Panda mit einer Mängelquote von 14,8% ab. Beim Audi A6 betrug die Mängelquote 2,9% und beim Mercedes GLK 3,6% in der Gruppe.

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