Syrische Kriegsschiffe bombardieren Latakia

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Trotz der diplomatischen Initiative führt Syriens Staatspräsident Baschar al-Assad seine Militäroperationen mit Entschlossenheit weiter. Die syrische Armee, die am Donnerstag erste Panzer und schwere Artillerie aus Hama abzog, bombardiert seit gestern die Stadt Latakia. An der Operation, bei der mindestens 26 Menschen getötet wurden, nahmen nun auch zwei Kriegsschiffe teil.

Außenminister Ahmet Davutoglu sagte bezüglich der anhaltenden Lage in Syrien: "Assad soll die betreffenden Themen, die wir während des Gesprächs vereinbart haben in die Tat umsetzen. In den ersten Tagen kamen positive Schritte, wie der Abzug der Panzer aus der besetzten Stadt Hama und der Zugang der internationalen Medienvertreter in die syrischen Städte. Jedoch dauern seit Freitag die Operationen weiter an. Zahlreiche Zivilisten haben hierbei ihr Leben gelassen. Das kann nicht akzeptiert werden. Wir hatten die Beendigung der Operationen gefordert."

Unter anderem läuft die Frist für Assad heute ab. Die USA bereitet sich aktuell darauf vor, die Sanktionen gegen Syrien in den UN-Sicherheitsrat zu bringen. Nach Angaben will Ankara den Beschluss des UN-Sicherheitsrates erst abwarten.