Syrien: Kurden flüchten nach Nordirak

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Die derzeitige Situation in Syrien ist Anlass für Tausende Kurden, um Zuflucht in den benachbarten Ländern zu suchen. Bisher stand das Grenztor in Semalka im Norden des Iraks nur teilsweise für humanitäre Zwecke zwischen der kurdischen PYD in Syrien und der kurdischen Regionalregierung im Nordirak offen. Die neue Flüchtlingswelle, die Menschen schon vor der Grenze kampieren lässt, macht es erforderlich, dass das Tor nun ständig offen steht. Tausende von Menschen, teils Familien mit Kindern, überqueren die mobile Brücke über den Tigris, um in den Nordirak zu kommen.

In den letzten 3 Wochen sind ca. 20.000 Menschen in die Region im Nordirak geflüchtet, die unter der Kontrolle der kurdischen Regionalregierung steht. Hier arbeiten Tausende von Peshmerga rund um die Uhr, um den Andrang der Flüchtlinge zu bewältigen. Die Temperaturen in der Region betragen über 40 C . Daher wird an den Hauptwegen für die Flüchtlinge Wasser von den Lastwagen abgeladen.