24.08.2012

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Erdogan: Kampf gegen Terror geht weiter Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan übermittelte in einer Botschaft an den Generalstabschef Necdet Özel sein Bedauern über die in Şemdinli gefallenen Soldaten. Hierin unterstrich Erdoğan, das sie keinerlei Zugeständnisse machen werden was Demokratie und Justizhoheit der Türkei anbetrifft. Auch werden sie ihren Kampf gegen den Terror weiter führen. Erdoğan betonte zudem die Entschlossenheit des türkischen Volkes und der Streitkräfte bei der Bekämpfung des Terrorismus. SABAH

Gehalt für Opfer der Terroranschläge Der Minister für Arbeit und Soziales Faruk Çelik, der sein Bedauern über die Opfer der jüngsten Terroranschläge zum Ausdruck brach sagte, dass die Regierung plane den Opfern von Terroranschlägen sowie deren Familienmitgliedern monatlich Gehalt zu zahlen. Dabei sollen auch Opfer von früheren Anschlägen Berücksichtigung finden, an die nur im Rahmen der gesetzlichen Regelung Entschädigungszahlungen gemacht wurde. Diese Gehalte sollen sich je nach Grad der Behinderung zwischen 400 und 700 türkischer Lira betragen. MİLLİYET

„Operationsplanung“ für Syrien Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu und seine US-Amtskollegen Hillary Clinton hatten vor kurzem bei einem Treffen in Istanbul den Beginn einer detaillierten „Operationsplanung“ für Syrien angekündigt. Demnach haben die Türkei und die USA gestern in Ankara die Arbeit an gemeinsamen Notfallplänen mit Blick auf eine mögliche Intervention in Syrienaufgenommen. Das türkische Außenministerium verlautete, dass  Diplomaten, Militärs und Geheimdienstler beider Seiten zum ersten Treffen zusammenkamen. Unter dem Vorsitz des Stellvertretenden Staatssekretärs im Außenministerium, Botschafter Halit Çevik, ging es um eine detaillierte „Operationsplanung“ für Syrien.   Ankara und Washington wollen damit einen Machtwechsel beschleunigen und Vorkehrungen für die Zeit nach einem Sturz von Präsident Baschar al-Assad treffen. Auch das Thema um mögliche Reaktionen für den Fall, dass das syrische Regime Chemiewaffen aus den Depots holt oder gegen die Opposition einsetzt wurde erörtert. US-Präsident Barack Obama hatte dies als „rote Linie“ bezeichnet, deren Überschreiten eine militärische Intervention auslösen könnte.

Für die Türkei geht es zudem um die mögliche Einrichtung einer Schutzzone für Flüchtlinge auf syrischem Gebiet.Ankara sprach mit Washington auch über die Präsenz der Terrororganisation PKK im Norden Syriens. TÜRKİYE-SABAH

Türkische Geschäftsmänner in Nepal Der Vorsitzender der Handelskammer Istanbul (İTO), Murat Yalçıntaş sowie Vertreter der türkischen Industrie- und Handelskammer (TOBB) besuchten die Hauptstadt Nepal. Dabei kamen sie mit dem nepalesischen Ministerpräsidenten Baburam Bhattarai zusammen. In dem Gespräch der Seiten dominierten die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Nepal und der Türkei, die intensiviert werden sollen. Yalçıntaş, der die Vorreiterposition der Türkei beim Flugverkehr hervorhob, sagte, dass durch Direktflüge nach Katmandu auch den Tourismussektor beider Länder beleben werde.