07.02.2011

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Türkei als Modell für Ägypten Das renommierte US-Blatt New York Times hat die Türkei als ein Modell für Ägypten präsentiert und Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan als die einflussreichste Persönlichkeit des Nahen Ostens bezeichnet.

Die US-Zeitung kommentierte, dass die Ägypter, die sich versuchen neu zu definieren, viel von der Türkei und den türkischen Funktionären zu lernen haben. Unterdessen wurde auch bekannt gegeben, die US-Administration sehe für Ägypten einen Aktionsplan vor, in dem die Türkei als Vorbild betrachtet werde. Laut New York Times werde der steigende Einfluss der Türkei im Nahen Osten von einigen arabischen Staatschefs beneidet. (Akşam-Türkiye)

Erdoğan trifft Assad Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan und sein syrischer Amtskollege Naci Itri haben gestern an der Grundsteinlegung des „Freundschaftsstaudamms“ an der türkisch-syrischen Grenze teilgenommen. Erdoğan sahte in seiner Rede, dass die Türkei und Syrien auch andere Projekte bis Ende des Jahres 2011 ausbauen werden. Nachher wurde Erdoğan beim syrischen Staatspräsident Baschar al-Assad empfangen. In dem Gespräch zwischen Erdoğan und Assad wurden die jüngsten Entwicklungen in Ägypten besprochen. Eine Schriftliche Erklärung lautete, Erdoğan und al-Assad werden sich gemeinsam darum bemühen, dass die Forderungen sowie Erwartungen der ägyptischen Bevölkerung erfüllt und neue Leiden verhindert werden. (Türkiye)

Entwicklungen in Ägypten Gestern vor seiner Reise nach Hatay hat Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan eine Erklärung zu aktuellen Themen abgegeben.

Auf dem Istanbuler Sabiha Gökcen Flughafen sagte Erdoğan vor Journalisten zu den Entwicklungen in Ägypten, derzeit werde die Unterstützung der ägyptischen Bevölkerung für die Proteste immer größer. In Betracht auf die Bilder aus Ägypten könne die Entschlossenheit der Bevölkerung gesehen werden. Diese Entschlossenheit habe sich mittlerweile von Kairo in andere Städte ausgeweitet. Die derzeitige ägyptische Regierung stehe vor ernsthaften Problemen.

Erdoğan führte auch ein Telefongespräch mit seinem griechischen Amtskollegen Giorgos Papandreou. Das Gespräch fand auf Gesuch von Papandreou statt. Im Mittelpunkt standen die jüngsten Entwicklungen in Ägypten. Dabei tauschten die beiden Regierungschefs auch ihre Informationen von ihren diesbezüglichen anderen Kontakten aus. Ferner wurde beschlossen den Meinungsaustausch fortzusetzen. (Milliyet-Sabah)

Ahmet Davutoğlu in München Außenminister Ahmet Davutoğlu hat diese Wochenende an dem Münchener Sicherheitskonferenz in Deutschland teilgenommen. Am Rande der Konferenz kam Davutoğlu mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zu einem bilateralen Gespräch zusammen. Der 4. Konferenz der Vereinten Nationen über die am Wenigsten Entwickelten Länder, der am Mai in Istanbul stadtfinden wird, wurde bei dem Gespräch in die Hand genommen. (Hürriyet)

Vize-Premier Bülent Arınç in Deutschland Staatsminister und Vize-Premier Bülent Arınç befand sich für offizielle Kontakte in Deutschland. Arınç sagte in einer Rede “Die türkische Gesellschaft in Deutschland ist eine starke Gesellschaft. Die in Deutschland lebende Zahle der Türken beträgt etwa drei Millionen. Unsere politischen Beziehungen mit Deutschland sind holperig, aber trotzdem pflegen wir gute Beziehungen. Die Türkei ist ein starkes Land. Niemand kann die Türkei unterschätzen. Niemand kann die Worte der Türkei in den Wind schlagen. Die Türkei ist in der Weltpolitik sehr effektiv und Deutschland ist sich hierüber bewusst. Aber einige Ängste und Vorurteile können dazu beitragen, dass einige Politikern falsche Äußerungen über die Türkei machen. Die Türkei weiß, was sie tut und auch in der Zukunft tun wird. Es werden schöne Dinge geschehen.” (Sabah)

Krankenhaus Grundsteinlegung im Sudan Staatsminister Faruk Çelik hat in Sudan an einer Grundsteinlegung eines Krankenhauses teilgenommen. Dieses Krankenhaus mit einer Bettenkapazität von 150 Patienten wird von der türkischen Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit (TİKA) gebaut. Staatsminister Çelik sagte in seiner Rede bei der Grundsteinlegung, dass er es sehr erfreut darüber ist im Bruderland Sudan zu sein. Çelik übermittelte dem Volk von Sudan auch die Grüsse von Staatspräsident Abdullah Gül und Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan. Çelik “Auch wenn wir weit von einander entfernt sind, die Türkei und der Sudan sind Brüder. Unsere Herzen schlagen zusammen.” So Çelik.(Sabah-Türkiye)

Zusammenarbeit Türkei und Iran Türkei und Iran unterzeichneten gestern das gemeinsame Handels- und Wirtschaftsausschuss (KEK) Protokoll um die bestehende Zusammenarbeit weiter zu entwickeln und neue Zusammenarbeitsmöglichkeiten zu finden. Staatsminister Cevdet Yılmaz und Der iranische Außenminister Ali Ekber Salihi unterzeichneten das Protokoll. (Türkei)

Die Ära von Kanuni Sultan Süleyman Die Ära von Kanuni Sultan Süleyman ist im Museum Heilige Irene im Topkapı Palast auf einem Symposium behandelt worden. Der Vorsitzende des Topkapı Palast Museums Professor Doktor Ilber Ortaylı sagte auf dem Symposium, der politische und militärische Aufbau der Osmanen und sein Welt veränderndes physisches Gebilde sei zweifelsfrei der langen Periode von Kanuni zu verdanken.

Innerhalb seiner 46 jährigen Machtzeit habe sich das Osmanische Reich zu einer Zivilisation entwickelt. Weiter sagte Ortaylı, von den Ufern der Donau, des Euphrats in Syrien über den Küsten Griechenlands bis nach Nordafrika und zur Krim seien überall die gleichen Moscheetypen zu sehen. Die auf dem Symposium gehaltenen Reden sollen später als Buch erscheinen.