Tamek von Zamek verklagt

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Der deutsche Lebensmittelproduzent Zamek Nahrungsmittel GmbH & Co. KG ist in den letzten Wochen wegen eines Insolvenzverfahrens in die Schlagzeilen geraten. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hatte sogar wegen Verdacht der Insolvenzverschleppung gegen einen Geschäftsführer ermittelt.

Jetzt sorgt Zamek mit einer Schadensersatzforderung gegen den türkischen Konkurrenten Tamek für Schlagzeilen. Das Düsseldorfer Unternehmen verlangt von Tamek wegen Verletzung ihrer Markenrechte und Missachtung einer sogenannten Abgrenzungsvereinbarung ein Schadensersatz von 6 Millionen Euro.

Die beiden Firmen hatten 1977 ein Abkommen unterzeichnet, in dem sich die Firmen die Absatzmärkte aufgeteilt hatten. Laut dem insolventen Unternehmen Zamek hat sich der türkische Konkurrent aber nicht an das Abkommen gehalten. Tamek soll seine Lebensmittel entgegen der Vereinbarung unteranderem auch in Deutschland verkauft haben.

In erster Instanz hat das Landgericht Düsseldorf Zamek Recht gegeben. Tamek bezweifelt, das der Streitwert in Höhe von 6 Millionen Euro realistisch ist. Das Verfahren geht demnächts in die zweite Instanz.

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