Fatih-Projekt: Apple und Samsung beteiligen sich

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Die wichtigste Phase der türkischen High-Tech-Initiative wurde mit der Veröffentlichung der Ausschreibung zum Erwerb von 10 Millionen Tablet-Computern, die an Schüler der Unterstufe verteilt werden sollen, jetzt mit Verspätung eingeleitet.

Der wichtigste Teil des 7 Mrd. US-Dollar schweren Fatih-Projekts, bei dem mehrere Millionen Schüler mit Tablet-Computern ausgestattet werden sollen, sollte eigentlich schon am 24. Mai ausgeschrieben werden, aber wurde auf Wunsch von einem der Interessenten um einen Monat verschoben. Mit dem Projekt möchte die Türkei die Gesamtqualität der Bildung an öffentlichen Schulen verbessern, indem sie eine Hightech-Ausstattung in das Bildungssystem integriert.

Elf einheimische und internationale Unternehmen haben ihr Angebot für die erste Stufe der Ausschreibung unterbreitet. Technik-Giganten wie Apple, Samsung, HP, Toshiba und Microsoft zählen zu den internationalen Bietern, während die einheimischen Firmen Mobil Tel-Elektromed, Vestel, Casper-Exper-Probil und Arcelik sind, die sich für das Projekt interessieren.

Die zweite Stufe der Ausschreibung wird die finanziellen Aspekte der Bieter analysieren und deren Pläne zum lokalen Beitrag am Projekt. Pläne für den Aufbau einer Forschungs- und Entwicklungseinrichtung in der Türkei sowie Produktions- und Investitionspläne im Land werden mit dem türkischen Bildungsminister besprochen. Die ausgewählten Parteien werden daraufhin in der dritten und letzten Etappe des Ausschreibungsverfahrens ihr endgültiges Angebot unterbreiten, das finanzielle Einzelheiten umfasst. Der Gewinner wird 10 Millionen Tablet-Computer über einen Zeitraum von drei Jahren liefern.

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