Türkei greift IS-Stellungen in Syrien an

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Am Donnerstag (23.07) fand im Palais Çankaya eine Sicherheitssitzung statt. Dabei ging es um Maßnahmen gegen die Anschläge der Terrororganisation IS in der Türkei.

Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu ließ in einer schriftlichen Erklärung mitteilen, das alle möglichen Maßnahmen gegen die hinterhältigen Anschläge, bei denen viele zivile Bürger und Sicherheitskräfte getötet wurden, überprüft worden sind. Demnach will die türkische Regierung zur Herstellung der öffentlichen Ordnung und der nationalen Sicherheit verschiedene Maßnahme treffen.

Als erste Maßnahme flog das türkische Militär in der Nacht Angriffe gegen Stellungen der IS in Syrien. Dabei haben drei F-16 Jets zwei Quartiere und ein Versammlungsort der Terrororganisation bombardiert, teilte das Koordinierungszentrum des Ministerpräsidiums mit. Die Kampfjets sind nach dem Einsatz sicher wieder zum Militärstützpunkt in Diyarbakir zurückgekehrt.

Zudem hat die türkische Regierung dem Nato-Partner USA zugestimmt, vom türkischen Stützpunkt Incirlik Luftangriffe auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu starten. Demnach soll sich der türkische Staatspräsident mit dem US-Präsident Obama auf die Nutzung des Stützpunktes geeinigt haben.