05.11.2014

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Galatasaray droht empfindliche Strafe Sportlich läuft es gerade wirklich schlecht für die Löwen. Sie spielen keinen guten Fußball und haben sich nun die dritte Niederlage im vierten Champions League-Spiel eingehandelt. So schlecht sind sie international schon lange nicht mehr aufgetreten. Wenn sie noch vier Tore in den beiden verbleibenden Partien kassieren, haben sie den Gegentorrekord von Beşiktaş eingestellt. Die Adler hatten in der CL-Saison 2000/01 in sechs Partien 17 Treffer hinnehmen müssen. Daneben droht eine Strafe von der UEFA, möglicherweise sogar eine Sperre, wie es Präsident Yarsuvat befürchtet. Der sagte, dass die Ausschreitungen nach dem 2:1-Anschlusstreffer der Mannschaft die Konzentration geraubt hätten. Das ist ja auch kein Wunder, waren Felipe Melo, Selçuk İnan und Co. doch zwischenzeitlich damit beschäftigt, den eigenen Anhang zu beruhigen. Nachdem Böller und Rauchbomben Richtung Shinjo Kagawa geflogen waren, drohte ein Spielabbruch, wie es aus den Katakomben verlautete.

Fakt ist aber, dass eine hohe Strafe droht. Die UEFA hatte Galatasaray schon nach dem Arsenal-Spiel dafür bestraft, dass Sitze herausgerissen und Feuerwerkskörper gezündet wurden. Das Gleiche passierte auch gestern im Signal-Iduna-Park. Dazu kam, dass Feuerwerk auch in den BVB-Block und reichlich auf den Platz flog. Ob das schon für eine Sperre reicht, wagen wir zu bezweifeln. Ganz brav waren die BVB-Fans aber auch nicht. Nach dem Abpfiff versuchten Hooligans die Absperrungen zu überwinden und in den Gästeblock einzudringen.

Osmanlıspor FK führt PTT 1. Lig an Nicht nur in der SüperLig wird mit harten Bandagen um jeden Punkt gekämpft. Auch in der zweiten türkischen Liga geht es heiß her. Osmanlıspor konnte die Tabellenführung auch in dieser Woche erfolgreich verteidigen. Der türkische Hauptstadtverein gewann auswärts bei Albimo Alanyaspor souverän mit 3:1. Der Ankara-Vertreter hat nun 20 Punkte auf dem Konto. SüperLig-Absteiger MP Antalyaspor belegt nach seinem 2:1-Erfolg gegen Bucaspor mit 18 Zählern Rang zwei. Auf Platz drei folgt ein anderer ehemaliger Erstligist, der im vergangenen Jahr den Weg in die zweite Liga antreten musste.

Türkische Filme in Paris Gastgeber des Events vom 28. bis zum 30. November ist der türkische Botschafter in der französischen Hauptstadt Hakki Akil. Die Türkischen-Film-Tage werden vom Ministerium für Kultur und Tourismus unterstützt. Ziel des Events ist es, die Vielfalt der Geschichten in der Türkei und die gemeinsamen Emotionen beider Gesellschaften offen dar zu legen.

Die Veranstaltung findet in diesem Jahr in Gedenken an das 100. Jahr des türkischen Kinos statt. Auf dem Plakat für das Event „Rendezvous mit dem türkischen Kino in Paris“ ist eine Szene aus dem Film von Metin Erksan aus dem Jahr 1965 zu sehen.

Internationale Ausstellung von Ölgemälden Bei der Ausstellung in der Kreisstadt Kemer der Provinz Antalya werden Bilder von 22 Künstlern aus 9 verschiedenen Ländern ausgestellt. Ziel der Ausstellung sei es, in Kreisstädten und Dörfern in Anatolien die Malkunst vorzustellen und die Liebe zur Kunst unter den Bürgern zu verbreiten.

Bei der Ausstellung können Ölgemälden von Malern aus der Türkei, Aserbaidschan, Russland, der Ukraine, dem Kosovo, Kirgisien, den USA, Syrien und Usbekistan ausgestellt.Wie der Maler Aziz Karakoc gegenüber Journalisten erklärte, würden ausländische Künstler auf ihren Bildern Landschaften aus der Türkei malen und der Bekanntmachung der Türkei beitragen. Die Ausstellung in Antalya Kemer ist bis zum 7. November geöffnet.

Irak Außenminister in Ankara Iraks Außenminister İbrahim Dschaferi wird morgen in Ankara sein. Der Haupttagesordnungspunkt ist die Stabilität im Irak und Kampf gegen die Terrormiliz IS. Dschaferi wird auf Einladung von Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu der Türkei einen zweitägigen offiziellen Besuch abstatten. Das Außenministerium teilte mit, dass die Türkei den Kampf des Iraks gegen den Terror, die Entwicklung der Demokratie-Kultur, das Erlangen des verdienten Platzes in seiner Region und das Erreichen friedlicher Tage unterstütze. Dschaferi wird mit Außenminister Çavuşoğlu zusammenkommen und nach Erwartungen von Staatspräsident Erdoğan, Parlamentspräsident Çiçek und Ministerpräsident Davutoğlu empfangen werden.

(Quelle: Generaldirektion für Presse und Information, Türkei Fußball, DHA, TRT in Ankara)