Auf dem Sultanahmet-Platz lag im Byzantinischen Reich
das Hippodrom. Der Platz war das Zentrum des öffentlichen Lebens und mit
Säulen, Statuen und Denkmälern prachtvoll geschmückt, von denen nur noch
der ägyptische Obelisk des Theodosius auf einem reliefverzierten Sockel,
die bronzene Schlangensäule und die Konstantin-Säule sowie südwestlich
davon ein Mauerrund des Hippodroms erhalten geblieben sind. Der Sultanahmet-Platz
ist heute das kulturelle, historische und touristische Zentrum von Istanbul
und gleicht einem Freilichtmuseum. Die alttürkischen Häuser sind originalgetreu
restauriert und überwiegend in touristische Betriebe umfunktioniert worden.
In der Sogukcesme-Gasse, wo man sich in das 18. Jh. zurückversetzt fühlt,
ist in einem dieser Häuser eine Bibliothek mit allen erdenklichen Quellen
zur Geschichte Istanbuls untergebracht.
Der Brunnen Ahmet III. befindet sich am Eingang des Topkapi-Palastes,
wurde 1729 als ein Geschenk für den Sultan erbaut und ist als freistehender
Brunnen mit seinem tief herunterhängenden, reichverzierten Dach ein Paradebeispiel
türkischer Brunnenarchitektur.
Rumeli Hisari: Die Burg auf der europäischen Seite des Bosporus
wurde im Jahre 1452 unter Sultan Mehmet II. vor der Eroberung Istanbuls
innerhalb von vier Monaten erbaut. Sie ist eine der schönsten und eindrucksvollsten
Burgen der Welt. Im Verlauf der internationalen Istanbul-Festspiele finden
hier Konzerte, Theater- und Folkloredarbietungen statt. (Mittwochs geschlossen)
Galata-Turm: Von der Plattform dieses 1348 von den Genuesern
gebauten, 62 m hohen Turmes bietet sich ein herrlicher Rundblick auf die
Stadt, das Goldene Horn und den Bosporus. Restaurant, Nachtclub und Cafe
im Turminneren sind vielbesuchte Stätten.
Beyazit-Turm: Der 85 m hohe Turm auf dem Gelände der Istanbuler
Universität wurde unter Sultan Mahmut II. im Jahre 1828 als Feuerwarte
errichtet.
Die Landmauern schützten Istanbul über 7 km vom Marmarameer bis
zum Goldenen Horn und wurden überwiegend unter Theodosius II. (5. Jh.)
angelegt. Die doppelte, von vielen Türmen unterbrochene Mauer, die zu den
stärksten Befestigungsanlagen der damaligen Welt zählte, ist teilweise
restauriert. Die Landmauern und die Stadtteile zwischen den Mauern wurden
von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Das Bozdogan (Valens)-Aquädukt
wurde im Jahre 368 unter Kaiser
Valens erbaut. Das doppelbogige Aquädukt, von dem heute noch 900m stehen,
versorgte den byzantinischen und später den osmanischen Herrscherpalast
mit Wasser.
Kiz Kulesi - Der 'Leanderturm' steht auf einer kleinen Insel
an der Istanbuler Hafeneinfahrt und ist eines der romantischten Wahrzeichen
der Stadt. Der Turm ist im 12. Jh. errichtet worden, sein heutiges Gesicht
stammt aus dem 18. Jh. Es ist erst vor kurzem wieder restauriert worden
und bietet dem Besucher mit einem schicken Cafe/Restaurant einen weiteren
unvergesslichen Abend.