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Tanýmlý Warum das Militär in Ägypten das Volk

beschützen wollte.

Ägypten: Genitalverstümmelungen auf dem Vormarsch – über 90% der Bürgerinnen sind betroffen
Veröffentlicht: 5. Februar 2013 | Autor: Felizitas Küble | Einsortiert unter: THEMEN der Zeit | Tags: Ägypten, Genitalverstümmelung, IGFM, Infibulation, Muslimbrüder |4 Kommentare »

Der 6. Februar ist der Internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung. In diesem Jahr steht er nach Einschätzung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) im Zeichen des Rückschritts.

„Die Machtergreifung der Muslimbrüder in Ägypten hat den Kampf gegen diese grausamen und frauenverachtenden Praktiken weit zurückgeworfen“, so die IGFM. Präsident Mohamed Mursi habe in einem Fernsehinterview Anfang Januar die bisher in Ägypten verbotene Genitalverstümmelung de facto wieder freigegeben.

Muslimbrüder und die mit ihnen verbündeten radikal-islamischen Salafisten würden IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165in Oberägypten offen die Verstümmelung von Frauen und Mädchen propagieren und mit mobilen Arztgruppen kostenlose Verstümmelungen vor Ort anbieten. Nach verschiedenen Schätzungen sind zwischen 91 und 97 Prozent aller Frauen und Mädchen ab 15 Jahren in Ägypten „beschnitten“.

Vor allem im Süden an der Grenze zum Sudan sei ein Teil von ihnen sogar infibuliert:

Bei der Infibulation werden nicht nur große Teile der weiblichen Genitalien herausgeschnitten, sondern die Vagina bis auf eine winzige Restöffnung zugenäht, so dass sie verwächst. Diese Narbe wird dann bei jedem Geschlechtsverkehr gewaltsam – mit einem Messer – vom Ehemann aufgeschnitten.

„Der geläufige Begriff ‚Beschneidung‘ ist irreführend und verharmlosend. Es handelt sich dabei um ein Verbrechen! Mit dem offenen oder stillschweigenden Segen religiöser Autoritäten werden noch heute Millionen von Mädchen traumatisiert“, kritisiert IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

Im Jahre 2008 war die „Beschneidung“ von Mädchen gesetzlich verboten worden. „Islamische Geistliche der Muslimbrüder und Salafisten wollen nun das Rad zurückdrehen“, so die IGFM. Präsident Mursi habe im staatlich kontrollierten Fernsehen verkündet, die „Beschneidung“ liege im Ermessen der Familien. Damit habe Mursi nach Einschätzung der IGFM zwar nicht juristisch, aber de facto das Verbot der Genitalverstümmelung aufgehoben und Straffreiheit garantiert.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Ägypten unter:
http://www.igfm.de/Menschenrechte-in...ten.575.0.html
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