Warum trägt die Braut weiß?
Bereits im Alten Rom galt das edle Weiß als Farbe für besondere Feierlichkeiten. In dieser Zeit hatte es sich durchgesetzt, dass eine Braut im königlichen Weiß heiratet. Seit dem 20. Jahrhundert gilt Weiß als das Symbol für Reinheit und Unschuld.
Welchen Ursrprung hat die Hochzeitstorte?
Die Hochzeitstorte gilt als Symbol der Fruchtbarkeit und des Glücks. Noch in archaischeren Zeiten wurde auf dem Haupt der Braut ein Stück Brot geteilt. Zum Aberglauben gehörte es, dass die Gäste einige Brotkrümmeln auf dem Haupt der Braut auflasen. Im Mittelalter war es Tradition, dass sich Braut
und Bräutigam in einem aus Brotlaiben gebauten kleinen Hof küssten.
Im 17. Jahrhundert hatte ein französischer Koch diese Brotlaiber verziert; die erste Hochzeitstorte war entstanden.
Warum wirft die Braut ihren Brautstrauß in die Mädchenmenge?
Der Brautstrauß bringt Glück. Wer ihn fängt, der wird als nächstes heiraten. Deshalb ist es auf jeder türkischen Hochzeit interessant mitanzuschauen, wie junge Mädchen sich regelrecht um den in die Luft geworfenen Brautstrauß reißen.
Warum küsst der Bräutigam die Braut?
Früher galt der Kuss als Siegel des Verheiratetseins, weil es keine Stempel und kein Papier gab. Den öffentlichen Zärtlichkeitsaustausch hat man heute beibehalten Es heißt durch den gegenseitigen Kuss fließt ein Teil der weiblichen Seele in den Mann, und ein Teil der männlichen Seele in die Frau.
Warum wird Reis auf das Brautpaar geworfen?
In fast jeder Kultur wird dieses Ritual als Symbol für Fruchbarkeit betrachtet. In manchen Kulturkreisen trägt die Braut einen Strauß aus Ähren, den sie unter ihren Gästen verteilt.
Warum wird der Ehering am linken Ringfinger getragen?
In der Antike glaubten Wissenschaftler, dass sich zwischen dem linken Ringfinger und dem Herz eine ununterbrochene Ader befindet, die einander verbinden. Ringe galten als Symbol der Verbundenheit, und wurden deshalb zu dieser Zeit immer an der linken Hand getragen.
Warum tritt sich das Paar während der Trauung auf die Füße?
Der Aberglaube möchte, dass derjenige in einer Ehe das Sagen hat, der als erstes während der Trauung dem anderen auf die Füße tritt. Wer der aufgewecktere und schnellere ist, der hat die Hosen an.
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