|
 |
Hepatitis B - Ansteckung auch über Alltagsgegenstände möglich
Hepatitis B ist eine Entzündung der Leber, verursacht durch das hoch ansteckende Hepatitis-B-Virus (HBV).
Viele Menschen stecken sich bei ungeschütztem Sex an. Aber auch Gegenstände wie Rasierer, Nagelscheren oder andere Maniküregeräte können eine Infektionsgefahr darstellen. Denn das Virus kann bis zu sieben Tage außerhalb des Körpers überleben und in getrocknetem Blut auf diesen Gegenständen verbleiben.
Das Gefährliche: Eine Erkrankung mit Hepatitis B verläuft oftmals ohne Beschwerden. Viele Menschen wissen deshalb nicht, dass sie infiziert sind und können das Virus unbeabsichtigt auf andere übertragen. Wird eine Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus chronisch und bleibt unbehandelt, kann sie zu Leberzirrhose (Narbenleber) oder sogar Leberkrebs führen.
Rasierer und Maniküresets nicht teilen
Unter Familienmitgliedern und Freunden, aber auch beim Frisör oder im Nagelstudio werden im Alltag viele Dinge gemeinsam oder für mehrere Personen genutzt. Bei scharfkantigen Dingen, beispielsweise Rasierern oder Nagelscheren, sollte lieber auf eine gemeinsame Nutzung verzichtet werden. Bereits kleinste Mengen Blut, die diesen Gegenständen anhaften, können eine Infektionsgefahr darstellen, wenn das Blut mit dem Hepatitis-B-Virus infiziert ist.
Bin ich gefährdet?
Über ungeschützten Sex und gemeinsam genutzte Gegenstände wie Rasierer und Maniküresets hinaus kann das Virus auch durch verunreinigte Spritzen oder unsauberes Piercen und Tätowieren übertragen werden.
|
 |
|
|
| Zum Thema |
|
|
|
 |
|
|
|
|
Besonders gefährdet sind:
· Menschen mit häufig wechselnden Sexualpartnern
· Menschen aus Ländern, in denen das Virus weit verbreitet ist (Süd- und Osteuropa sowie Südostasien)
· Reisende, die sich länger in diesen Regionen aufgehalten haben
· Familien- oder Haushaltsangehörige bzw. Sexualpartner HBV-Infizierter
· Mitarbeiter im medizinischen Bereich
· Aktive und ehemalige Nutzer von intravenösen Drogen
Wer einer Risikogruppe angehört oder einem der genannten Übertragungswege ausgesetzt war, sollte sich deshalb mit einem Test beim Hausarzt Gewissheit verschaffen, ob eine Infektion besteht. Ein Online-Risikotest auf www.HepB.de hilft dabei, das persönliche Risiko für eine Hepatitis-B-Virusinfektion bereits vor dem Arztbesuch einzuschätzen. |
 |
Frühe Diagnose wichtig für Behandlung
Rechtzeitig erkannt, kann eine Hepatitis-B-Virusinfektion heutzutage gut behandelt und mögliche Spätfolgen wie Leberzirrhose oder Leberkrebs vermieden werden.
Weitere Informationen www.hepb.de
www.hepbnedir.com
|
|
|
 |
|