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Alt 29.11.2014, 19:20
huhusanane
 
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Zitat von timeraiser Beitrag anzeigen
Ich weiß, was du meinst. Bis heute erwägen einige DeutschTürken daher einen Deutschen Vornamen anzunehmen.

Eine Frau aus meinem Umkreis freut sich sogar bald einen deutschen Nachnamen zu bekommen.

Wie gesagt, diese Einschränkungen nähern sich dem Ende zu.

Anderes Beispiel: Wären in den USA alle weis oder schwarz gewesen, hätte der Rassismus wahrscheinlich gar nicht erst so lange überdauert!

Konkretes Beispiel: Die Hugenotten in Deutschland (Berlin, Brandenburg, Erlangen usw). Wer kann die noch unterscheiden von den "normalen" Deutschen?
Sie wurden 1590-1685 bzw. ~1790 also bis zu 2Jhdt lang in Frankreich verfolgt. So flohen sie hierher.
Anfangs galten sie als Sonderlinge und Ausgeschlossene der Gesellschaft, weil sie nur untereinander sich abschotten (also nur mit Franzosen verkehrten). Sie hatten ganze Stadtteile "besetzt".

Durch ihre besonderen handwerklichen Kenntnisse (Berufsgeheimnisse aus Frankreich) haben sie die Wirtschaft hier bereichert. Bsp.: Seidenherstellung und Zuckerproduktion

Nach zwei bis 4 Generationen vermischten sich die Menschen so sehr, das es auch keine gesellschaftlichen Hürden mehr gab. Die Zahl der abgrenzenden Familien nahm einfach drastisch ab.
Ich muss schmunzeln, nicht jeder "Deutsche Name" ist auch ein guter Name in dem Sinne.
Aktuell sind altdeutsche Namen angesagt zumindest bei Deutschen!