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Alt 15.12.2003, 18:03
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sheirmaine sheirmaine ist offline
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Standard wie gut ???? ;)))

Die Türkei liegt - mit Ausnahme des äußersten Südostens - im Bereich des sogenannten "Alpinen Faltungsgürtels", das heißt in jener Zone von den Pyrenäen bis zum Himalaya, in der ältere Gesteine sehr zurücktreten und jüngere, meist tertiäre Faltengebirge und deren zwischengelagerte Becken dominieren.

Das hat gravierende Konsequenzen für die Bodenschätze, die vorkommen oder die man erwarten kann: Wie in Spanien, Italien oder auf dem Balkan gibt es Steinkohlenvorkommen nur marginal. Das kleine türkische Vorkommen von Zonguldak lieferte 1996: 3,029 Mill. t (gereinigte) Kohle (Deutschland 1996: 54,2 Mill. t), und in früheren Jahren lag die Produktion auch nicht viel höher. Außer einigen Kraftwerken, Eisenhütten, der Marine und der Bahn kann nur recht wenig frei verkauft werden.

Die zweite Konsequenz ist der Mangel an Erdöl. Im Gegensatz zu Iran, das in Khusistan immerhin wesentlichen Anteil am vorderasiatischen "Revier" zwischen Saudi-Arabien und Nordirak hat, besitzt die Türkei nur die kleinen Felder im östlichen Taurus-Vorland bei Batman östlich Diyarbakir, wo die Jahresförderung maximal 4,5 Mill. t erreichte und zur Zeit (1996) bei 3,5 Mill. t liegt. Importöl (1996: 23 Mill. t) und sonstige Energien sind also unverzichtbar.

Bis zu gewissem Maße bieten die Vorkommen von tertiärer Braunkohle einen Ausgleich. In zahlreichen Beckenlandschaften vor allem West-Anatoliens sind Braunkohlen-Vorkommen bekannt, und einige Dutzend davon fördern zur Zeit (1996) eine Menge von 49,5 Mill. t (ungereinigter) Braunkohle (Lignit). Der größte Teil davon geht in die Kraftwerke und wird verstromt, wenngleich ein gewisser Teil in den Privatverbrauch geht und hilft, den traditionellen Feuerholz-Anteil zu reduzieren.

Mineralische Bodenschätze hat das Land zwar an sehr zahlreichen Stellen, jedoch ist nichts davon in so reichem Maße vorhanden, dass es weltwirtschaftlich eine große Rolle spielen könnte. Von gewisser Bedeutung ist nur das Chrom, dessen Erzkonzentrat-Produktion mit (1996) 220803t immerhin an vierter bis fünfter Stelle der Weltförderung liegt. Lediglich die verkehrsmäßig besonders günstig gelegenen Lagerstätten in Küsten-Nähe spielen eine Rolle.

Die wichtigen Eisenerz-Vorkommen von Divrigi in Ostanatolien wurden kurz vor dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und halfen dem Land zur zeitweisen Selbstversorgung. Allerdings muss das Erz auch heute noch um 1000 km per Bahn in die Nähe der Kohle von Zonguldak gebracht werden, was das Produkt erheblich verteuert. Heute (1996) werden 4,93 Mill. t Eisenerz gewonnen, der Bedarf ist damit nicht gedeckt.

Zahlreiche anderer Erze und Mineralien kommen noch vor, eine Rolle spielt davon lediglich noch das Kupfer in mehreren Lagerstätten vor allem Ostanatoliens (1996: 2,9 Mill. t Erz), und schließlich Bauxit in Südwest-Anatolien mit 1995: 232278 t (ungereinigt). Die Erträge schwanken je nach Absatz, 1992 waren es noch über 700000 t. Insgesamt spielt der Bergbau, auch nach der Zahl der Beschäftigten (1996: 162000 Personen, einschließlich Kohlenbergbau) keine sehr wesentliche Rolle für das Land.


Also eine bitte an euch, unterschätzt unser land nicht ))

Laut amerikanischer Staat darf nicht die erd-öl rafinerie in batman funtionstüchtig sein.. ich hoffe auch, dass ihr die hierfür die massgebenden gründe gut kennt... weil batman und der Ort der irakischen erd-öl raffinerie gleiche Quelle besitzen...
hierzu muss ich nlch erwähnen ...

der kampf um flüssiges feuer in mesopotamien...

Der türkische Nationalpakt vom 19. Januar 1920, der zur Grundlage des neuen türkischen Staates wurde, enthält eine Resolution über die ?Unabhängigkeit und Unteilbarkeit der Gebiete des Osmanischen Reiches, soweit sie bei Abschluss des Waffenstillstandes von Mudros (30. Oktober 1918) nicht vom Feinde besetzt vorn waren?. Das Vilayet Mossul war erst nach diesem Waffenstillstand unter britische Herrschaft gekommen. General Mustafa Kemal, dessen türkisch-kurdische Befreiungstruppen den Sieg über die britischen, französischen, griechischen und italienischen Invasoren davon trugen, forderte ? damals noch im Namen der kurdisch-türkischen Freundschaft ? die Wiedereingliederung des Vilayets Mossul in die Türkei. Doch alle Versuche, die Provinz mit kemalistischen Freischärlern wieder zurück zu erobern, wurden unter dem Bombenhagel der britischen Luftwaffe erstickt.


Auf der Friedenskonferenz von Lausanne 1922/23 wurde die Mossul-Frage als ein Grenzkonflikt zwischen der türkischen Republik und dem Königreich Irak behandelt. Der Kemalist Ismet Inönü und der britische Vertreter Lord Curzon beriefen sich beide auf das Selbstbestimmungerecht der auf der Konferenz nicht vertretenen Kurden, als sie den Anschluss Mossul an die Türkei beziehungsweise das britische Mandatsgebiet Irak forderten. Von einem kurdischen Staat war nicht mehr die Rede. Der Friedensvertrag von Lausanne am 24. Juli 1923 überließ die Mossul-Frage schließlich der Regelung durch den Völkerbund, der im Dezember 1925 das Vilayet dem Irak angliederte. Dass die Kemalisten gerade einen kurdischen Aufstand in der Osttürkei blutig niedergeschlagen hatten, verschaffte dieser im Sinne der britischen Ölinteressen getätigten Entscheidung die nötige Unterstützung der Weltöffentlichkeit. Die Türkei gehörte dem Völkerbund im Übrigen nicht an..

ja damals waren die engländer, jetzt sind die amerikanern!!! also wir sollten alle relavante gesichstpunkte miteinbeziehen... was meint ihr, wieso Amerika nicht wollte, dass die türkische Armee in die Nord Irak marschierte... wir können nicht hinter den Kulissen blicken, was tatsächlich bei der sache resultiert wird... die medien zeigen nur das notwendige also nur ein teil dieser sache...))


also lass uns mal aufwachen ))

saygilarimla sheirmaine