Türkei: Weniger Nutzungszeit von Social Media und Spielen

Nutzungszeit von Social Media und Spielen
DHA/Hürriyet

Die Türkei möchte die Nutzungszeit von Social Media und Spielen in der Bevölkerung reduzieren.

Das türkische Gesundheitsministerium unter Führung von Minister Fahrettin Koca hat unter dem Namen „Nationales Strategiepapier zur Bekämpfung von Verhaltensabhängigkeiten“ einen Aktionsplan vorgestellt.

Ziel sei es bis zum Jahr 2023 die Nutzungszeit Jugendlicher in Sozialen Media und Spielen um 8 Prozent zu reduzieren.

Zum angekündigten Plan sagte Gesundheitsminister Fahrettin Koca: „Wir möchten unsere Bürger, insbesondere unsere Jugendlichen und Kinder, vor der Abhängigkeit von Software, Internet und virtuellem Glücksspiel schützen. Die im letzten Monat im Alter von 14 bis 19 Jahren in Chatrooms, Messaging oder sozialen Medien (E-Mail, Facebook, Twitter, WhatsApp usw.) verbrachte Zeit, wird durch das Gesundheitsministerium erhoben werden.“

Laut der Behörde werde angenommen, dass in der Türkei die Nutzungszeit bis 2020 um sieben Prozent, bis 2021 um acht Prozent, bis 2022 um neun Prozent und bis 2023 um zehn Prozent steigen werde.

Aufklärung für wenige Nutzungszeit von Social Media und Spielen

Die aktuelle Situation und Ausgangslage werde laut Planung in 2019 ermittelt. Im Jahr 2020 soll der Zeitzuwachs für Social Media bis 2021 um vier Prozent, bis 2022 um 6 Prozent und bis 2023 um 8 Prozent reduziert werden.

Ziel des Aktionsplans sei es, dass in Schulen, Jugendzentren und Jugendlagern geschult und aufgeklärt wird, wie das Internet und die Technologien bewusst genutzt werden. Bestandteil des Plans ist auch, dass Internetcafés verpflichtet werden, Hinweisschilder über die richtige Nutzung der Informationstechnologien zu veröffentlichen.