Türkei: Unerlaubtes Geldsammeln verboten

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Viele Tausend türkischstämmige Menschen im europäischen Ausland wurden bisher Opfer von organisierten und illegalen Geldsammlern. Da der Islam es den Menschen nicht gestattet Zinsen anzunehmen, hatten viele Bürger in "Islamische Holdings" investiert. Oft wurden diese dann mit dem Versprechen sie an den Renditen zu beteiligen um ihr Erspartes gebracht.

Um diesen Machenschaften eine Ende zu bereiten, tritt ab dem 1. Juli 2012 tritt das "Neue türkisches Handelsgesetz" (YTTK) in Kraft. Unter anderem wird in dem neuem Gesetz unerlaubtes Geld sammeln und anlegen unter Strafe gestellt.

Die türkische Kapitalmarktkommission (SPK) muss vor solchen Geschäften ihre Zustimmung erteilen. Das Gesetz sieht Strafen von sechs Monaten Gefängnis und 125 000 YTL Geldstrafe vor. Zudem darf die SPK darf das bereits gesammelte Geld beschlagnahmen.

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