Türkei und Irak verlängern Pipelineabkommen

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Die Türkei und der Irak haben das Kirkuk-Yumurtalik Pipelineabkommen um weitere 15 Jahre verlängert. Das entsprechende Abkommen wurde durch den türkischen Minister Taner Yildiz und dem irakischen Minister Hüseyin El Sahristani unterzeichnet. Beim Treffen in Bagdad sagte Yildiz, alleine eine Rohölpipeline sei nicht ausreichend und müsse in nächsten Schritt mit einer Erdgaspipeline kombiniert werden.

Mit der Unterzeichung des Abkommens kann das Erdöl, das nun über die Pipeline aus dem Irak in die Türkei transportiert wird, nicht mehr beschlagnahmt werden. Dem irakischen Minister Sehristani zufolge werde über die Kirkuk-Yumurtalik Erdölpipeline täglich 500 Tausend Barrel Erdöl in die Türkei befördert. Bei mehr Bedarf will der Irak eine zweite Pipeline planen.