Türkei: Tariq al Haschemi zum Todesurteil

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Der irakische Vizepräsident Tariq al Haschemi bezeichnete vor Medienvertretern das im Irak gegen ihn verhängte Todesurteil als nicht legitim. Gestern wurde von einem Gericht in Bagdad das Todesurteil ihm gegenüber ausgesprochen, weil er zum Mord Angestiftet habe soll.

Haschimi lebt derzeit in der Türkei. Er kam nach dem Bekanntwerden des Todesurteils von Istanbul nach Ankara. Bei einem Gespräch zwischen dem türkischen Außenminister Davutoglu und Haschemi sollen neben seiner Verurteilung auch die Belange der Türkei und Iraks besprochen worden seien.

Gegenüber der anwesenden Presse sagte der irakische Vizepräsident: Das Todesurteil ihm gegenüber sei nicht legal und er werde das Urteil nicht anerkennen. Ministerpräsident Maliki habe die Justiz des Landes politisiert.

Weiter sagte der frühere stellvertretende Staatspräsident des Iraks, dass die Vereinten Nationen die Menschenrechtsverletzung im Irak beenden müssten. Im Irak werde gegen Internationales Recht und Menschenrecht verstoßen. Das Todesurteil sei politisch motiviert. Türkei Tariq al Haschemi

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