Türkei: Hyundai will Exporte verdoppeln

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Der südkoreanische Autohersteller Hyundai will seine Exporte aus der der Türkei von bisher 1,2 Mrd. TRY auf 3 Mrd. TRY (rund 1,54 Mrd. US-Dollar) steigern. Das lang erwartete Modell i10 wird zusammen mit einem anderen Fahrzeug des gleichen Segments, dem i20 Troy, ab September im Hundai-Assan-Werk von Izmit in Kocaeli im Nordwesten der Türkei in Produktion. Das Hundai-Assan-Werk, das 1997 als Joint Venture mit der Turkish Kibar Group gegründet wurde, stellt derzeit 120.000 Fahrzeuge pro Jahr her.

"Das i10-Modell hat Investitionen in Höhe von 1,1 Mrd. TR (rund 570 Mio. USD) für die Produktionsreihe und die Ersatzteilaktualisierung des Hyundai-Assan-Werkes mit sich gebracht," meint der Generaldirektor des Unternehmens, Umit Karaaslan. Karaaslan sagte bei einem Pressetreffen zu dem neuen Modell, dass der i10 insgesamt 400 neue Arbeitsplätze im Werk schaffen wird und die Hyundai-Exporte aus der Türkei mehr als verdoppeln wird. "Das Izmit-Werk wird 200.000 Fahrzeuge jährlich produzieren. Nächstes Jahr werden 160.000 dieser Autos ins Ausland verschifft. Bis 2015 werden 180.000 Fahrzeuge exportiert und einen jährlichen Exportumsatz von 3 Mrd. TRY (rund 1,54 US-Dollar) einfahren.

Hundai, einer von sieben weltweiten Autoherstellern neben Ford, Toyota, Honda und Renault, die von der strategischen Lage der Türkei und ihren hochwertigen Arbeitskräften im Produktionsbetrieb profitieren, hat sich vorgenommen, sich mit dem neuen i10 einen größeren europäischen Marktanteil zu sichern.