Türkei: Auswärtiges Amt gibt Reisehinweis raus

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Nach dem Bombenattentat in Ankara mit vielen Toten und Verletzten hat das deutsche Auswärtige Amt seinen Reisehinweis für die Türkei erneuert. In dem Reise- und Sicherheitshinweis wird vor Besuchen in den Innenstädten von Ankara und Istanbul abgeraten.

In den Reisehinweis wird mit einer Zunahme der politischen Spannungen in der Türkei in den nächsten Wochen gerechnet und weitere Anschläge oder gewaltsame Auseinandersetzungen seien nicht ausgeschlossen. Besonders vor Demonstrationen, Wahlkampfveranstaltungen und größeren Menschenansammlungen in den Städten der Türkei sollte man sich fernhalten.

Schon im August hatte das Auswärtige Amt nach einem Bombenanschlag auf eine Polizeistation in Istanbul zu erhöhter Vorsicht bei Reisen nach Istanbul geraten. Es wird empfohlen, die Anwesenheit an belebten Plätzen im innerstädtischen Bereich und in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs auf das erforderliche Maß einzuschränken sowie Regierungs- und Militäreinrichtungen zu meiden.

Vor Reisen in das Grenzgebiet der Türkei zu Syrien und dem Irak wird weiterhin dringend abgeraten. Das Auswärtige Amt rät bei längerfristigen Aufenthalten dazu sich elektronisch in der Deutschenliste der deutschen Auslandsvertretung zu registrieren zu lassen. Bei kurzfristigen Aufenthalten in den Provinzen Diyarbakir, Mardin, Batman, Bitlis, Bingöl, Siirt, Mus, Tunceli, Sirnak, Hakkari und Van wird eine Registrierung nahe gelegt.