Schwarzmeerküste: Türkei-Urlaub im Norden des Landes

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Die Schwarzmeer-Region der Türkei hat eine lange Geschichte und spielte bereits in der Antike eine große Rolle. Noch heute findet man abgeschiedene Orte, in den noch altgriechisch gesprochen wird. Und in der entscheidenden Schlacht gegen den pontischen König Pharnakes 47 v.Chr. bei Tokat war es Cäsar, der "kam, sah und siegte".

Die Orte an der Schwarzmeerküste sind nicht so überlaufen, wie es in Antalya, Izmir und in der Ägäis der Fall ist. Hier scheint die Zeit noch stillzustehen. Handwerk, Landwirtschaft und Handel stehen im Mittelpunkt. Ferienzentren mit sonst üblicher Freizeit-Animation fehlen größtenteils. Ein unberührter Teil der Türkei erwartet den Reisenden. Auf den kurvenreichen Küstenstraßen kommt man immer wieder an malerischen Stränden und zahllosen Fischerdörfern vorbei.

Nur 65 Kilometer von Istanbul entfernt, bietet der Badeort Sile einen breiten Strand inklusive Dünen und kristallklarem Wasser. Nur auf die Wasserströmung ist hier zu achten.

Ab der Stadt Samsun wird die Landschaft zunehmend von maritimem Flair geprägt. In den Küstenebenen des Kizilirmak und Yesilirmak westlich und östlich von Samsun werden Tabak (der beste in der Türkei), Getreide, Baumwolle, Mohn und andere Ölpflanzen angebaut, deren Verarbeitungsprodukte (große Zigaretten- und Lebensmittelfabriken) über den Hafen exportiert werden. Die sandigen Strandabschnitte in der Umgebung bieten ausgezeichnete Bademöglichkeiten.

Weit im Osten der Schwarzmeerküste liegt Trabzon. Die Hafen- und Provinzhauptstadt, das alte Trapezunt, ist die bedeutendste Stadt der östlichen Schwarzmeerküste. Nach Samsun und Zonguldak ist sie die drittgrößte der türkischen Schwarzmeerstädte. Auf den vielen Märkten von Trabzon wird man mit Köstlichkeiten verwöhnt. Römer und Byzantiner haben in der Stadt ihre Spuren mit Bauwerken hinterlassen.

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