Schlüsselrolle der Türkei im Nahen Osten

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Internationale Medien berichteten ausführlich über die Hilfe der Türkei nach dem Fall der libyschen Hauptstadt Tripolis. Nach dem Einmarsch der Oppositionellen in Tripolis habe die Türkei als erstes Land einen Besuch auf Außenministerebene verwirklicht. Auch die Unterstützung der Oppositionellen mit Finanzmitteln von rund 300 Millionen US-Dollar aus Ankara wurde erwähnt. Die Türkei sei eines der Länder, die zum Nationalen Übergangsrat eine enge Beziehung aufgebaut hätten.

Die Financial Times wies auf den Libyen-Besuch des Außenministers Ahmet Davutoglu hin und schrieb, dass Ankara beim Wiederaufbau von Libyen eine Führungsrolle einnehmen möchte.

Laut Zeitungsmeldung habe der Präsident des Nationalen Übergangsrats Mustafa Abdul Dschalil in Benghasi auf einer Pressekonferenz die Finanzhilfe der Türkei an Oppositionelle gelobt. Mit Geld aus Ankara seien Gehälter ausgezahlt und Grundbedürfnisse der Menschen sichergestellt worden. Weiteren Nachrichtenmeldungen zufolge habe Dschalil zudem erklärt, dass auch andere Länder dem Modell der Türkei folgen sollten.

The Wall Street Journal schreibt: Die Türkei spiele im Nahen Osten eine Schlüsselrolle und weißt auf die Finanzhilfe Ankaras hin. Die Türkei wolle helfen die Infrastruktur wieder in Libyen aufzubauen. Dies hätte Außenminister Davutoglu bei seinem Besuch in Benghasi versprochen.

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