Russisches Kriegsschiff provoziert die Türkei

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Nach dem Abschuss eines russischen Kampfflugzeuges von der türkischen Armee sind die Beziehungen zwischen der Türkei und Russland auf einem Tiefpunkt angelangt. Nach den Wirtschafts-Sanktionen gegen die Türkei von Wladimir Putin gehen die Provokationen weiter.

Am Wochenende hatte ein russisches Kriegsschiff die Meerenge bei der Metropole Istanbul durchquert. Dabei stand ein russischer Soldat mit einer Panzerfaust auf dem Deck und zielte in die Luft in Richtung türkisches Festland.

Damit erreicht die Eskalation zwischen den beiden Ländern einen neuen Höhepunkt. Die türkische Regierung sieht darin eine aggressive Geste und eine weitere Provokation.

Der türkische Außenminister Mavlüt Cavusoglu verurteilte die Präsentation von Waffen durch russische Soldaten aufs schärfste. Die Durchfahrt eines russischen Kriegsschiffes durch den Bosporus mit Soldaten auf den Deck, die Raketenwerfer auf ihrer Schultern tragen, sei reine Provokation, sagte Cavusoglu und hofft das die Aktion ein Einzelfall bleibt.

Der Außenminister sagte, dass die Bosporus-Durchfahrt von russischen Kriegsschiffen im Rahmen des Montreux Abkommens den internationalen Bestimmungen entspreche. Die Verletzung des türkischen Luftraums sei jedoch nicht hinnehmbar und die Türkei werde auf weitere Luftraumverletzungen reagieren.

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