Russen weichen in die Türkei aus

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Nach dem Absturz des russischen Passagierflugzeugs mit 224 Toten vor gut einer Woche, ist die genaue Ursache der Katastrophe noch nicht geklärt. Es wird vermutet, dass eine Bombe der Terrororganisation IS für den Absturz gesorgt hat. Seit dem Unglück fliegt keine russische Airline mehr die Region Sharm el-Sheikh an.

Zurzeit sollen noch fast 80.000 russische Touristen in Ägyten sein. Die russische Tourismusbehörde will möglichst alle Urlauber aus der Region zurückholen. Aus Angst vor weiteren Anschlägen werden die Touristen ohne Gepäck ausgeflogen.

Für die vielen Urlauber, deren Reise unmittelbar bevorsteht, bieten die Reiseveranstalter alternative Reiseziele an. Die Türkei wird von vielen russischen Anbietern als Ausweichziel angeboten. Auch Zypern oder Thailand sollen als alternative Urlaubsorte angeboten werden.

Der russische Vizeregierungschef Arkadi Dworkowitsch sagte, das rund ein drittel der Urlauber sich für eine Reise in die Türkei entscheiden würden. Wer nicht reisen möchte, bekommte von den Reiseveranstaltern sein Geld erstattet.

Nach der Abwertung des russischen Rubels und der Wirtschaftskrise in Russland, ist die Zahl russischer Touristen in der Türkei in diesem Jahr stark zurückgegangen.