Putin will Handel mit Türkei vorantreiben

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Nach den Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland ist der russische Präsident auf der Suche nach neuen Handelspartnern. Neben China und Nordkorea zählt auch die Türkei zu den Ländern mit den der Handel vorangetrieben werden soll.

Anfang Dezember reist Wladimir Putin dazu in die Türkei und wird dort Verhandlungen führen. Begleitet wird das russische Staatsoberhaupt von vielen Unternehmern und zehn Ministern.

Bei den Gesprächen sollen Voraussetzungen für einen leichteren Handel zwischen der Türkei und Russland geschaffen werden. Das Handelvolumen soll von derzeit rund 35 Millionen US-Dollar auf ein Volumen von 100 Millionen Dollar im Jahr ausgeweitet werden.

Die bestehenden Handelsbeschränkungen sollen schnell abgebaut werden. An einer Türkisch-Russischen Handelskonferenz nehmen Erdogan und Putin persönlich teil.

Besonders in den Bereichen Nahrungsmittel und Energie soll das Handelsvolumen ausgebaut werden. Schon jetzt werden große Mengen an Fleisch, Milchprodukten und Obst aus der Türkei nach Russland exportiert.

Der Bau des ersten türkischen Atomkraftwerks, das von russischen Firmen gebaut wird, soll beschleunigt werden. Das Atomkraftwerk in Akkuyu bei Mersin mit einer Leistung von 4800 MW soll voraussichtlich 2019 in Betrieb gehen.

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