PKK-Kämpfer legen Waffen nieder

pkk_211009_teaser_gr_thmerged.jpg

Nachdem die Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan seit Monaten eine "demokratische Öffnung" verspricht, die der kurdischen Volksgruppe mehr Rechte garantieren soll, nahm die PKK Ankara am Montag beim Wort. Ohne Waffen kehrte eine erste Gruppe aus acht PKK-Kämpfern aus den Kandil-Bergen und 26 kurdische Zivilisten aus dem Flüchtlingslager Machmur in die Türkei zurück, wo sie am Grenzübergang Habur von vier Staatsanwälten erwartet wurden.

Staatspräsident Abdullah Gül begrüßte die friedliche Rückkehr von PKK-Mitgliedern in die Türkei. "Ich hoffe, diese Chance wird nicht verpasst", sagte Gül. Gül sagte weiter, "Es ist nicht möglich, ein ganzes Leben in den Bergen zu verbringen und gegen die Türkei als großen Staat zu kämpfen". Auch das weltpolitische Umfeld lasse eine Fortsetzung des PKK Kampfes nicht zu.

In dem Konflikt zwischen der PKK und der türkischen Armee sind bisher mindestens 35 000 Menschen getötet worden. PKK Türkei