Paris – Lieblingspflaster der Verliebten

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Ernest Hemingway soll einmal gesagt haben, wer einmal in Paris gelebt hat, trage sein Leben lang ein Fest in sich. Das Schlimme an Paris – der Stadt, die eigentlich jeder schon einmal zumindest aus amerikanischen Liebesfilmen mit Meg Ryan kennen muss – ist, dass sie wirklich etwas Besonderes ist. Auch bei heftiger innerer Gegenwehr erliegt man meist irgendwann dem Charme ihrer Atmosphäre.

"Mur des je t’aime"

Am 14. Februar lockt die inoffizielle Hauptstadt aller Verliebten zu einem besonderen Event ein, dem Projekt "Mur des je t’aime" des französischen Künstlers Frédéric Baron. Seiner Meinung nach war es Zeit, dass die Verliebten endlich auch in Paris einen Treffpunkt bekommen, an dem sich die Liebe in allen Sprachen ausdrücken kann. Baron ließ den "Ich liebe dich" in 311 Sprachen und Dialekten der Welt zusammentragen und konnte seine Idee nahe der Place des Abbesses im Stadtviertel Montmartre künstlerisch umsetzen. Zwischen den Schriften in allen 185 Sprachen der UNO-Mitglieder und seltenen Dialekten sind die Stücke eines zerbrochenen Herzens zu erkennen. Am Valentinstag werden hier jedes Jahr 311 weiße Tauben frei gelassen.

Das Pariser savoir vivre, die so speziell französische Kunst das Leben zu genießen, können Sie in vielen Winkeln der Stadt und auch auf den Boulevards finden. Die Hauptstadt der großen Mode, avangardistischen Designs und bahnbrechender Trends in der Kochkunst punktet mit einzigartigen Sehenswürdigkeiten. Denn Paris zeigte immer Mut zu architektonischen Veränderungen, ohne dabei den Sinn für Tradition zu verlieren.

Montmartre, Quartier Latin, Île de Saint-Louis oder Marais pflegen ihren altertümlichen Charme und die liebenswert kleinen Restaurants. Trotzdem öffnen sie den frechen Trends der Shops und Clubs, die Oberkampf und Bastille erobert haben, unvoreingenommen ihre Türen. Und Kaufhausklassiker wie die Galeries Lafayette etablieren täglich neu ihren eigenen Stil.

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