Offizieller Viktor Kassai schlechter als Barça

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Am Dienstagabend fertige der FC Bayern München die überraschend schwachen Katalanen mit einem 4:0 ab. Dabei fiel der ungarische Offizielle Viktor Kassai mit unzähligen Fehlentscheidungen negativ auf.

Im Profifußball macht es nach einem 4:0-Sieg wenig Sinn, über „verdient oder nicht verdient“ zu streiten. Fest steht, dass die einst gefürchtete Tiqui-taca-Truppe aus Barcelona in München mächtig unter die Räder kam, auch weil der ungarische Schiedsrichter drei irregulär erzielte Tore durchgehen ließ. Den Münchner verwehrte Kassai dazu zwei Strafstöße, sodass die Fußballfans am gestrigen Abend ein absolut schlecht geleitetes Champions-League-Spiel sahen. Bleibt also zu hoffen, dass das Endspiel im legendären Wembley-Stadion einem fähigeren Schiedsrichter wie etwa Cüneyt Cakir überlassen wird.

Kein Handelfmeter, aber auch kein Pfiff für Dantes abstützen

Viktor Kassai erwischte ebenso wie Barca-Star Lionel Messi einen rabenschwarzen Abend. In der ersten Halbzeit verweigerte Kassai den Bayern zwei mögliche Elfmeter. In der 15. Minute wehrte Barca-Verteidiger Pique einen Schuss von Philipp Lahm im Strafraum mit dem Unterarm ab. Kassai ließ weiterlaufen. 25 Minuten gespielt, gelang dem deutschen Rekordmeister dank Thomas Müller der Führungstreffer. Zuvor stützte sich Dante auf seinen Gegenspieler ab. In der 33. Minute forderten die Bayern erneut Strafstoß. Denn im Kopfball-Duell mit Dante nahm der Spanier Sanchez die Hand im Strafraum zu Hilfe. Erneut erkannte Kassai keinen Regelverstoß, ließ weiterspielen.

Abseitstor und der Block von Thomas Müller

Nach der Halbzeitpause profitierten auch die Bayern von der schwachen Leistung des Ungarn. Beim 2:0 des deutschen Rekordmeisters stand Mario Gomez nach Kopfball von Thomas Müller in abseitsverdächtiger Position (49.). Nach 73 Minuten die nächste fragwürdige Entscheidung: Müller blockte Barca-Verteidiger Alba im Strafraum ab. Kassai ließ einfach weiterspielen. Der Weg für Arjen Robben zum 3:0 war frei. (Bild: Netgazete)