Neue Steuereinnahmen für das türkische Finanzministerium

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Das türkische Finanzministerium beobachtet den Markt der privaten Geldverleiher. Dem türkischen Fiskus entgehen Steuereinnahmen auf erhobenen Kreditzinsen der Verleiher. Die Kredithaie verlangen Monatszinsen von bis zu 10 Prozent von ihren Kunden. Die Steuerpolizei hat zunächst ihr Augenmerk auf die 500 größten Geldverleiher geworfen und verspricht sich davon viele Millionen TL an zusätzliche Steuereinnahmen. Auch die Staatsanwaltschaft beteiligt sich an der Aktion. Die Strafen für Zinswucher reichen von drei Monaten bis fünf Jahre Gefängnis. Hinzu kommen Geldstrafen von bis zu 500.000 TL.

In der Türkei bekommen viele Geschäftsleute keine Kredite von den Banken und sind dadurch oftmals auf die Kredithaie angewiesen. Wer seine Schulden nicht bezahlt, bekommt "Probleme" mit seinem Kreditgeber.