Mode und Kleidung aus der Türkei beliebt bei Kunden

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Die Textil- und Modeindustrie der Türkei eilt von Erfolg zu Erfolg. An der türkischen Strategie sehen Experten und Branchenkenner ähnliche Ansätze, wie sie vor Jahrzehnten von Italien praktiziert wurden. Mit Designerwettbewerb wird der Nachwuchs gefördert und mit Export- und Messeförderung der Absatz der Textilien.

Seit vier Jahren erleben Modefirmen aus der Türkei einen weltweiten Aufschwung und haben ihren Marktanteil im Ausland hundertfache gesteigert. Laut Angaben des Verbands der vereinten Marken" (BMD) gab es 2010 lediglich 1150 Läden im Ausland. Jetzt sind Marken in 91 Ländern mit über 2600 türkischen Modeläden vertreten.

Mode aus der Türkei eine Erfolgsgeschichte

Den Erfolg der Textil- und Bekleidungsindustrie des Landes beflügeln auch die Unruhen in Nordafrika und in Nahost. Viele große europäische Firmen stornierten ihre Bestellungen in Tunesien und Ägypten. Weil die Türkei als sicheres Land eingestuft wurde, sind die Investitionen und Bestellungen in die Türkei verlegt worden. Rund 60 türkische Textil- und Bekleidungshersteller produzieren für international bekannte Modemarken wie H&M, Daniel Hechter, Benetton, Brooks Brothers, Lacoste, Boss und Tommy Hilfiger. In der Vergangenheit vergaben viele internationale Marken ihre Aufträge nach Ägypten und Tunesien. Diese gehen nun an türkische Hersteller.

Das Wirtschaftswachstum für Mode und Kleidung aus der Türkei kann sich sehen lassen. Während sich die Exportzahlen der Bekleidungsindustrie 1980 noch bei bescheidenen 777 Mio. US-Dollar befanden, lag sie 23 Jahre später schon bei beachtlichen 15 Mrd. US-Dollar.

Hauptabnehmer von Textilien Made in Turkey sind Deutschland mit knapp einem Drittel, gefolgt von den USA und Großbritannien mit jeweils über 15 Prozent.