Mardin: Sti Radviye Medrese und Ulu Moschee locken

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Die Provinz Mardin war im vergangenen Jahr ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus dem In- und Ausland. Laut Angaben der Stadtverwaltung von Mardin haben in 2012 die südostanatolische Stadt eine Million Touristen besucht. Die Stadt hat in den letzten 10 Jahren einen wahren Tourismus Boom erlebt. Waren es im Jahre 2002 noch rund 30 Tausend Touristen, so sind es heute rund eine Million.

Mardin zeichnet aus, das seit Jahrhunderten Menschen mit unterschiedlichen Sprachen, Glaubensrichtungen und Kulturen in Frieden miteinander leben. So ist es nicht verwunderlich, dass die tolerante Atmosphäre mit 7 verschiedenen Religionen und Sprachen das Interesse der Touristen aus dem In- und Ausland weckt. Zur gleichen Zeit kann man zum einen die Kirchenglocken und zum anderen den Gebetsruf des Muezzins hören.

Menschen, die wegen ihrem Glauben die Stadt Mardin besuchen, interessieren sich vor allem für die Sti Radviye Medrese, in der die Fußspuren des Propheten Mohammed zu sehen sind. Ein weiterer Anziehungspunkt ist die Ulu Moschee, in der man den heiligen Bart des Propheten Mohammed bewundern kann. (Sti Radviye Medrese und Ulu Moschee)

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