Kritik am Integrationsplan

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Die deutsche Bundesregierung hat einen nationalen Integrationsplan ins Leben gerufen. An der Erarbeitung des Aktionsplans haben über 30 Migrantenorganisationen mitgewirkt. Besonders die Themen Sprache, Bildung und Ausbildung sowie Arbeitsmarkt sollen durch den Integrationsplan verbessert werden. Der gesamte Aktionsplan wird am 31. Januar 2012 auf dem 5. Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt vorgestellt.

Kritik an dem Integrationsplan wurde von einigen Organisationen geäußert, weil es darin keine verbindlichen Quoten gibt. Kenan Kolat, der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD) sagte, dass nur gute Absichten das Integrationsproblem nicht lösen könnten.

In Zukunft sollen mehr Migranten im öffentlichen Dienst eingestellt werden. Maria Böhmer (CDU), die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung sagte, dass die wachsende Vielfalt des Landes sich angemessen auch im öffentlichen Dienst widerspiegeln solle. Deutschland brauche mehr Migranten in Kindergärten und Schulen, bei Polizei und Feuerwehr und in der Verwaltung, so Böhmer weiter.