Konica Minolta zieht es nach Istanbul

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Der japanische Hersteller von Produkten für die optische Industrie, der Medizin- und der Bürotechnik hat seinen Hauptsitz für die Regionen Zentralasien, Naher Osten und Afrika nach Istanbul verlegt und will die Wachstumschancen in der Türkei nutzen. Landesmanager Toshiyuki Yamada sagte, dass das Unternehmen von 2012 bis 2014 ein Wachstum von 20 Prozent verzeichnete und dass neue Investitionen für ein stärkeres Wachstum sorgen würden.

"Die Türkei ist ein wachsender Markt mit einer jungen, gut ausgebildeten Bevölkerung. Das globale Management von Konica Minolta hat hohe Erwartungen an den türkischen Markt und erwägt langfristige Investitionen im Land. Seit der Eröffnung des Büros in der Türkei 2012 haben wir Machbarkeitsstudien durchgeführt und Investitionschancen bewertet. Die nächste Phase unserer Präsenz in der Türkei wird neue Investitionen und möglicherweise Übernahmen von Unternehmen umfassen", sagte Yamada.

In Bezug auf die Verlegung des regionalen Hauptsitzes von Malta nach Istanbul lobte Yamada den geografischen Vorteil der Türkei als natürliche Brücke zwischen Ost und West, die gute Zugänglichkeit und die fortschrittliche Infrastruktur. "Der Service für unsere Tätigkeit in Zentralasien und im Nahen Osten wird von Istanbul aus erfolgen", merkte er an.

Mit dem Hinweis auf die Präsenz von Toyota und die Werke von Honda in der Türkei, sagte Yamada, dass japanische Unternehmen das Land zu einem regionalen Produktionszentrum gemacht haben. "Es gibt eine Reihe japanischer Unternehmen, die in der Türkei aktiv sind und von deren Erfahrungen wir profitieren können", so Yamada.