Kappadokien: Touristen lieben die Region

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Das Gebiet, das heute als Kappadokien bezeichnet wird, umfasst die türkischen Provinzen Nevsehir, Nigde, Aksaray, Kirsehir und Kayseri. Menschen haben in dieser Region schon 4000 v. Chr. Felsenhöhlen in den weichen Tuffstein gehauen. Im 4. Jahrhundert war dieses Gebiet Anatoliens Mittelpunkt der Christianisierung. Die von den Römern bedrohten Einsiedler bauten ihre klösterlichen Anlagen und über 600 Kirchen in den weichen Tuffstein.

Einer der bekanntesten Orte ist Göreme. Göreme gilt als das Zentrum Kappadokiens und befindet sich aufgrund seiner einzigartigen aus Tuff herausgehauenen Höhlenarchitektur und Felsformationen seit 1985 auf der UNESCO-Welterbenliste.

Von Januar bis Ende Juli des laufenden Jahres haben rund 1,5 Millionen Touristen Kappadokien besucht. Allein im Juli kamen 200.000 Touristen in die Region. Das macht einen Anstieg von ca. 8% im vergleich zum Vorjahr. Für Besucher sind das Freiluftmuseum und die unterirdischen Städte Kaymakli sowie Derinkuyu die touristischen Attraktionen in Göreme. Kappadokien Ballonfahrt