Immobilienbetrug: Touristen in der Türkei geschädigt

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Die türkische Staatsanwaltschaft in Alanya ermittelt im Fall eines Immobilienbetrügers, der von acht Geschädigten Personen aus Europa angezeigt wurde. Der Mann soll mit einem Schneeball-System den Menschen Häusern in Antalya und Alanya versprochen haben.

Der Betrugsmasche nach sollten ihm seine Opfer in der ersten Stufe 520 Euro zahlen und dann selbst zwei weitere Käufer anwerben. Diese Zwei sollten ihrerseits neue Opfer anwerben. Wer in die vierte Stufe des Systems aufrückte, sollte angeblich ein Haus mit Meerblick in Alanya bekommen.

Opfer des Betrugs wurden u.a. Nikolay Udodenko und Liubov Semenova aus Russland, Maria Grzegorek aus Polen, Beata Burawska aus Deutschland und Zodka Samkova aus Tschechien. Sie alle sollten ein Haus bekommen. Weil sie immer wieder vertröstet wurden und ihr eingesetztes Geld auch nicht zurückbekommen haben, erstatteten sie gemeinsam Strafanzeige in Alanya gegen den Betreiber des Systems.

Die Staatsanwaltschaft geht europaweit von über 2.000 betrogenen Personen aus.

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