Hohe Wellen: Deutsche ertrinken bei Manavgat

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Laut Berichten aus der türkischen Presse sind in dieser Woche zwei deutsche Touristen im Meer in der Nähe von Manavgat ertrunken. Die Urlauber haben bei starkem Wind mit hohen Wellen die roten Flaggen ignoriert und sind trotz der Warnungen ins Meer schwimmen gegangen.

Die Unfälle ereigneten sich bereits am Dienstag (11.11) vor der Ortschaft Gündogdu östlich von Antalya. Zunächst ist ein 70-jähriger deutscher Rentner in den Wellen verschwunden und wurde kurze Zeit später von den Rettungkräften Tod aufgefunden.

Fast zeitgleich muss ein 31-jähriger Deutscher ganz in der Nähe ebenfalls trotz des Badeverbotes ins Meer gegangen sein. Kurz darauf verschwand auch er in den Wellen. Der deutsche Urlauber wurde erst einen Tag später leblos am Strand gefunden.

Beide deutschen Touristen wurden in das Institut für Rechtsmedizin in Antalya gebracht und sollen obduziert werden.

Die türkischen Behörden weisen in diesem Zusammenhang nochmals ausdrücklich daraufhin, die Warnungen der Badeaufsichten zu beachten und bei roten Flaggen nicht ins Meer zu gehen.

Gerade jetzt im Spätherbst und Winter ist das östliche Mittelmeer häufig aufgewühlt und hohe Wellen sind auch für geübte Schwimmer gefährlich.