Handel zwischen Iran und Türkei wird verstärkt

Iran und Türkei
AA/Milliyet

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan ist im Rahmen eines Staatsbesuchs auch mit dem geistlichen Führer des Irans, Ajatollah Ali Hamanei, zusammengekommen.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz gab Erdoğan und sein iranischer Amtskollege Hassan Rohani an, dass bei ihren Gesprächen regionale Themen auf der Tagesordnung waren. Die Gespräche seien aus beider Sicht produktiv verlaufen. Im Focus der Bemühungen stünde die Gewährleistung eines dauerhaften Friedens in der Region.

Ferner sei das Unabhängigkeitsbestreben der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak ein Thema gewesen. Hier lehnen beide Länder einen unabhängigen Kurdenstaat an ihrer Grenze ab.

Iran und Türkei planen Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen

Zum wirtschaftlichen Ziel sagte Rohani, dass das Handelsvolumen zwischen Iran und Türkei von aktuell 10 Mrd. auf 30 Mrd. Dollar ausgebaut werden solle. Auch die Gaslieferung in die Türkei solle zunehmen.

Der Handel zwischen den Ländern soll zukünftig mit den eigenen Landeswährungen abgewickelt werden, sagte Rohani auf der gemeinsamen Pressekonferenz am Mittwochabend.