Gülben Ergen: „Ich bin keine Superheldin!“

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Schlagersängerin Gülben Ergen weinte in ihrer TV-Show „Gülben“, als sie von ihrem Besuch in der Nervenheilanstalt Bakırköy berichtete. Ergen betonte, dass auch nervenkranke Mütter sich über einen Besuch am Muttertag freuen würden. „Es gibt viel schönere Dinge, die man sonntags machen kann. Mutter zu sein, ist eine sensible Angelegenheit. Es gibt soviele Menschen, die auf einen Besuch warten.“, sagte sie. Dabei konnte die Sängerin ihre Tränen nicht zurückhalten. „Es ist viel heiliger, diese Besuche zu machen, als in schicken Restaurants zu essen und rote Geschenke zu kaufen“, fuhr sie fort.

Auf ihrer Twitter-Seite erklärte Gülben Ergen ihren Gefühlsausbruch: „Ich bin nah am Wasser gebaut, aber vor laufender Kamera dominiert meine starke Seite und ich weine nicht schnell. Aber ich bin doch auch nur ein Mensch. Ja, ich habe geweint. Manchmal kann man sich nicht zusammenreißen. In der vergangenen Woche habe ich die Nervenheilanstalt in Bakırköy besucht. Ich war dort vier Stunden lang. Sie kennen mich nur aus meiner 20-jährigen Karriere, so wie Sie mich auf der Bühne, im Fernsehen, in den Klatschsendungen und seit 2 Jahren in meiner Morgensendung sehen. Ich bin keine Superheldin. Ich bin nicht aus Eisen. Mein Beruf besteht daraus, auf der Bühne und vor den Kameras zu sein. Doch das ist nicht mein eigentliches Ich. Zuerst bin ich Mensch, danach Mutter, Freundin und Tochter…“