G-20-Gipfel in Antalya bringt neuen Aufschwung

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Im Dezember des kommenden Jahres wird in Antalya der G-20-Gipfel stattfinden. Wirtschaft und Politik sieht die Veranstaltung als starken "Vertrauensbeweis" in die Stadt. Unternehmer und Investoren in und um Antalya erhoffen sich neue Impulse für die Touristen Metropole an der Türkischen Riviera. Der Gipfel soll die Investitionsbereitschaft der Stadt in Infrastruktur sowie neue Projekte beschleunigen und so den wirtschaftlichen Aufschwung fördern.

Der Vorsitzende der IHK Antalya, Çetin Osman Budak, erwartet eine hohe Aufmerksamkeit auf Antalya aus der ganzen Welt durch den Gipfel. Budak ist vor allem von der großen PR-Wirkung des Gipfeltreffens überzeugt: "In erster Linie müssen wir uns bis dahin wirtschaftlich gut auf den Gipfel vorbereiten, um den hohen Staatsgästen ein würdiger Gastgeber zu sein. Die weltweite Berichterstattung über das Gipfeltreffen wird die Bekanntheit der Türkei und von Antalya weiter steigern. Die Stadt hat die einmalige Chance sich international das Touristenziel zu empfehlen. Heute kann man schnell alle Entfernungen überwinden. Touristenzahlen aus China, Indien und Lateinamerika können neue Impulse erfahren."

Dem Vorsitzenden der IHK zufolge hat die Stadtverwaltung von Antalya noch viele Aufgaben, die bis zum Termin zu erledigen sind. So seien die historischen Monumente zu renovieren, die Altstadt Kaleiçi müsse saniert werden und auch die Kreisstädte der Provinz Antalya müssten neu bepflanzt werden. Aktuell Verkehrsprobleme seien zu lösen. Die Außendarstellung der Stadt als umweltbewusste Stadt mit hohem Kultur- und Lifestyle-Faktor sei zu stärken.

Der Vorsitzende des Hotelierverbands Türkische Riviera (AKTOB) wertet die Entscheidung zur Austragung des G-20-Gipfels als Zeichen für Sicherheit und Verlässlichkeit. Schließlich würden Veranstaltungen von diesem Rang nur in Städten ausgerichtet, die auch für sehr sicher erachtet werden.

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