Fethiye: Tourist entkommt Sturz von Klippe

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Ein 52-jähriger Tourist aus England entkam einem Unglück beim Quadfahren im türkischen Ferienort Fethiye.

Der Mann war zusammen mit seinem Sohn zu einem einwöchigen Urlaub nach Fethiye gereist. Die beiden verbrachten dort seit acht Jahren ihren Urlaub. Am Freitag hatten die beiden mit zwei Quads eine Tour durch das Gebiet unternommen. Der Vater verlor auf einer schwer befahrbaren Strecke die Kontrolle über das Fahrzeug. Das Fahrzeug Stürzte eine Klippe von 70 Metern hinunter.

Der 52-Jährige konnte sich bei 20 Meter Tiefe durch den Absprung vom Quad an einem Felsen festhalten. Dabei erlitt der Mann Platzwunden an Kopf, Bein und Schulter. Durch die offenen Wunden verlor der Tourist viel Blut, während er sich am Felsen festklammerte.

Sein Sohn versuchte auf eigenes Risiko seinem Vater zu helfen und kletterte die steile Klippe hinunter. Doch der Sohn musste sein Vorhaben aufgeben, weil es ihm nicht gelang. Er holte Hilfe und verständigte die Polizei. Feuerwehrmänner seilten sich zum verletzten Vater ab. Sie konnten den Mann aber aufgrund seines Blutverlustes nicht bergen und verständigten zwei Sonderrettungstruppen.

Beide Rettungstruppen der Stadt Fethiye konnten den erschöpften Mann, der drohte von herabfallenden Felsbrocken getroffen zu werden, nach oben ziehen. Im Krankenwagen verlor der Mann später das Bewusstsein und sein Herzschlag setzte zeitweise aus, berichteten türkische Medien. Der Mann wurde lebend ins Krankenhaus eingeliefert.

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