England warnt vor Terrorgefahr in der Türkei

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Das britische Auswärtige Amt (Foreign & Commonwealth Office) hat aktuell vor einer möglichen Bedrohung durch Anschläge in einigen Regionen der Türkei gewarnt. Wie die britische Boulevardpresse berichtet, haben es einige terroristische Gruppen besonders auf "britisches Blut" abgesehen.

Laut der Reiseempfehlung wurden britische Urlauber in der Türkei vor Entführungen, Selbstmordattentaten, Autobomben sowie Raketenangriffen gewarnt. Die Warnung gilt hauptsächlich für die Grenzregionen zu Syrien. Aber auch in Istanbul wird die Gefahr vor terroristischen Anschlägen für hoch eingeschätzt.

Jedes Jahr reisen rund 2,5 Millionen Briten in die Türkei. Auch in diesem Jahr wird auch wegen des guten Kurses des britischen Pfunds im Vergleich zur türkischen Lira wieder mit vielen Touristen von der Insel gerechnet.

Neun Provinzen wurden vom britischen Auswärtigem Amt als No-Go-Zonen erklärt. Dazu gehören die Provinzen entlang der gesamten türkisch-syrische Grenze.

Auch das deutsche Auswärtige Amt empfiehlt wegen der angespannten Situation, sich nicht in der Nähe der Grenzen zu Syrien und Irak aufzuhalten und insbesondere Grenzanlagen zu meiden.

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