Bayern eröffnet Repräsentanz in Istanbul

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Zur offiziellen Eröffnung des neuen Bayerischen Repräsentanzbüros in der Türkei reist Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil morgen mit einer hochrangigen 60-köpfigen Delegation für drei Tage nach Istanbul und Ankara. Die Repräsentanz leitet der langjährige Geschäftsführer der Deutsch-Türkischen Industrie- und Handelskammer mit Sitz in Istanbul, Marc Landau. Sie erweiterte das bayerische Repräsentanznetzwerk auf derzeit 21 Büros weltweit. "Die Türkei ein vitaler, selbstsicher und ambitionierter Wirtschaftspartner Deutschlands und Bayerns. Mit dem bayerischen Repräsentanzbüro in der Wirtschaftsmetropole Istanbul wollen wir das enorme Wachstumspotenzial am Bosporus und in anderen Landesteilen der Türkei für die bayerische Wirtschaft weiter erschließen", so Zeil.

Der neue Repräsentant in Istanbul zeigt sich beeindruckt von der Präsenz Bayerns in der Welt: "Der Freistaat ist mit seinen Repräsentanten auf wichtigen Märkten in der ganzen Welt vertreten, sei es in den BRIC-Staaten, am Golf oder in den aufstrebenden osteuropäischen Ländern. Die Repräsentanz in der Türkei fügt sich in dieses herausragende Netzwerk als wichtiger Wachstumsmarkt ein. Die Türkei bietet nicht nur ein großes Binnenpotenzial, durch ihre Lage zwischen Europa und dem Nahen und Mittleren Osten ist sie auch strategisch für bayerische Unternehmen sehr attraktiv."

Wirtschaftsminister Zeil wird in Istanbul mit Vertretern des einflussreichen Wirtschaftsverbands TÜSIAD sowie der Handelskammer von Istanbul – mit über 300 000 Mitgliedern eine der größten Kammern weltweit – zusammentreffen. Neben Besichtigungen bei Siemens und dem türkischen BMW-Vertriebspartner Borusan wird die bayerische Wirtschaftsdelegation in Branchenfachgesprächen die Gelegenheit haben, Kontakt mit potenziellen Geschäftspartnern aufzunehmen. In Ankara wird Wirtschaftsminister Zeil zu einem Gespräch mit dem stellvertretenden Premierminister und amtierenden Wirtschaftsminister der Türkei, Ali Babacan, zusammenkommen. Sie werden die wirtschaftlichen Potenziale einer bayerisch-türkischen Zusammenarbeit diskutieren.

Die Türkei ist eine der 20 wichtigsten Volkswirtschaften der Welt und zählt zu den 20 wichtigsten Handelspartnern des Freistaats. Das bilaterale Handelsvolumen betrug von Januar bis November 2009 2,64 Milliarden Euro. Trotz Rückgängen von 20 Prozent beim Import und fast 35 Prozent bei den. Exporten liegt die Türkei in der Bedeutung für Bayern weiterhin vor Staaten wie Indien oder Brasilien.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Pressemitteilung vom 16.03.2010