24.11.2014

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Lehrertag Türkei am 24. November Anlässlich der Feierlichkeiten besuchten 204 Lehrer aus 81 Städten Bildungsminister Nabi Avci. Bildungsminister Nabi Avci und die 204 Lehrer aus 81 Städten besuchten gemeinsam das Mausoleum von Atatürk.

Anschließend fand eine Zeremonie im Basögretmen Saal im Gebäude des Bildungsministeriums statt. Die Lehrer aus allen Teilen der Türkei werden im Laufe des Tages auch von Ministerpräsident Ahmet Davutoglu empfangen. Die offizielle Zeremonie zur Feier des Lehrertages am 24. November findet in Baskent Ögretmenevi (Lehrerhaus) statt. Nach der Rede von Bildungsminister Nabi Avci werden ein Lehrer in Pension und ein Vertreter aller Lehrer je eine Rede halten. In den Abendstunden werden die Lehrer aus 81 Städten auch das Parlament besuchen. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan wird für die Lehrer ein Bankett geben.

Türkisches Kino in Moskau Das Weltakademietreffen des türkischen Kinos hat in der russischen Hauptstadt Moskau begonnen. Bei der Gala der Veranstaltung wurde der Film „Kuzu“ („Schaf“) von Regisseur Kutlug Ataman gezeigt.

Nach der Filmaufführung kam der Regisseur mit den Besuchern bei der Podiumsdiskussion „Das türkische Kino aus verschiedenen Blickwinkeln“ zusammen. Die Podiumsdiskussion an der auch dieProduzentin des Streifens „Bir Zamanlar Anadolu’da“ („Es war einmal in Anatolie“) Zeynep Atakan und die Hauptdarstellerin des Films „Patron Mutlu Son Istiyor“ („Der Chef wünscht sich ein glückliches Ende“) Ezgi Mola teilnahmen, wurde von der Produzentin Elif Dagdeviren moderiert.

Die Veranstaltung, die auf ein reges Interesse stößt, wird vom Kultur- und Tourismusministerium, von der Fakultät für Kommunikation der Istanbul-Universität und vom staatlichen russischen Institut für
Kinomatographie unterstützt. Türkisches Kino

Gençlerbirligi 2:2 Kardemir Die Mannschaft aus Ankara kam wie angeordnet ohne Bärte, aber dafür mit viel Verve aufs Feld. Von Beginn an dominierte der Gastgeber das Spielgeschehen. Doch Bogdan Stancu und Mervan Çelik ließen in der ersten Viertelstunde gleich zwei gute Gelegenheiten liegen. Nach 23 Minuten schlug Stancu dann doch zu. Der Rumäne kam nach Flanke von Guido Koçer vor dem Gegner an den Ball und markierte die verdiente Führung. Auch danach war Gençlerbirligi das aktivere Team. Doch kurz vor der Pause schlugen die auf Konter setzenden Gäste zu.Nach der Pause fehlte Schiedsrichter Cüneyt Çakir, das Geburtstagskind (38) hatte sich verletzt. Für ihn übernahm Mustafa Ögretmenoglu das Kommando auf dem Feld. Cüneyt Çakir wurde übrigens noch während der Partie ins Krankenhaus eingeleifert und sofort operiert. Zuletzt hieß es, dass es ihm gut ging. Seine Kollegen Tarik Ongun und Bülent Yildirim konnten ihn bereits besuchen.

Eskisehirspor 2:1 Kayseri Erciyesspor Cheftrainer Ertugrul Saglam hatte vor der Länderspielpause schon seinen Rücktritt angeboten. Zwar spielte seine Mannschaft bis dato einen gepflegten Ball, nur die Ergebnisse ließen zu wünschen übrig. Und prompt befand man sich auf einem Abstiegsplatz. Der Vorstand hielt aber an seinem Coach fest und wurde heute belohnt. Die Truppe siegte mit 2:1 gegen Erciyesspor. Allerdings war es wieder sehr knapp. Causic brachte die Gastgeber in Führung. Das 1:0 war verdient. Nach der Pause gelang Murat schnell der Ausgleich und dann folgte ein Anrennen von EsEs. Saglam setzte in der Schlussphase alles auf eine Karte und brachte mit Lawal und Mirkan noch zwei zusätzliche Offensivkräfte. Dieser Mut wurde durch den Siegtreffer von lawal in der 86. Minute belohnt. Die Vorarbeit leistete wie beim ersten Treffer übrigens Mori. Eskisehirspor rückt nun auf Platz 13 vor, während Kayseri mit Rang 15 Vorlieb nehmen muss.

Messerattacke: Proteste in Serbien Amselfeld, Srebrinica und Co. – diese Orte historischer Ereignisse sind wieder in aller Munde. Der Grund ist der Tod von Marko Ivkovic, einem 25-jährigen Ultra von Roter Stern Belgrad, die als Crvena Zvezda Telekom Belgrade in dieser Saison der Gruppengegner von Galatasaray Liv Hospital sind. Ivkovic starb vor dem Spiel am Freitagabend, dass die Türken nach zwei Verlängerungen mit 110:103 gewannen. Headcoach Ergin Ataman hatte da schon seine unbedachte Äußerung gemacht: er bezeichnete die Gästefans als "Terroristen", meinte damit aber die Ausschreitungen sowie die Atmosphäre zuvor in Belgrad. Er wusste zu diesem Zeitpunkt offenbar noch nichts von dem Tod des Fans. Tausende serbische Sportfans haben am Wochenende unterdessen protestiert. In der Ultra-Szene gibt es zahlreiche Rache-Bekundungen. Bei einem Fußballspiel gab es ein Plakat mit dem Aufruf, türkisches Blut zu vergießen.

Erdogan empfing US-Vizepräsident Joe Biden Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat gestern in Istanbul US-Vizepräsident Joe Biden empfangen. Erdogan zufolge standen Syrien, der Irak, die IS-Bedrohung sowie weitere aktuelle Themen im Mittelpunkt der Unterredung. Er begrüße es, dass die USA in allen regionalen und internationalen Fragen in Überstimmung mit der Türkei stehen. Gleichzeitig vermerkte Staatspräsident Erdogan, das internationale System habe die erwartete Gleichgewichts- und Regelungsrolle nicht erfüllt.

Biden seinerseits sagte, ohne zu Gast bei einer türkischen Familie gewesen zu sein, könne die Bezeichnung "Gastfreundschaft" nicht vollständig definiert werden. Die Freundschaft und Partnerschaft mit der Türkei sei noch wichtiger geworden. Zur Schwächung und für den Sieg gegen den IS, der für die ganze Welt eine Bedrohung darstelle, sei eine gemeinsame Strategie ausgearbeitet worden. Auch im Zusammenhang mit dem Irak und Syrien herrsche mit der Türkei eine Überstimmung. Die Türkei habe die Flüchtlinge ausgenommen und somit eine schwere humanitäre Last übernommen. Biden zufolge seien sich beide Seiten über ein Syrien ohne Assaf einig.

Ausbau türkisch-afrikanischer Beziehungen Der 2. Türkei-Afrika Partnerschaftsgipfel in Äquatorialguinea ist zu Ende. In einer Bewertung des Gipfels für die TRT sagte Vizepremier Numan Kurtulmus,, dass afrikanische Völker jahrhundertelang freundschaftliche Beziehungen zu den Osmanen hegten. Die Türkei habe sich von Anbeginn an Afrika brüderlich genähert. Diese Annäherung an Afrika sei aus Sicht der Türkei viel wichtiger als die Partnerschaftstreffen mit anderen Ländern. In 39 von 54 afrikanischen Ländern habe die Türkei eine Botschaft. Hoffentlich werde bald die 40. in Äquatorialguinea eröffnet. Die Türkei sei entschlossen, bald in ganz Afrika durch Botschaften vertreten zu sein. Die Bedeutung, die die Türkei den afrikanischen Ländern beimisst, werde auch von diesen hochgeschätzt.

(Quelle: Generaldirektion für Presse und Information, Türkei Fußball, DHA, TRT in Ankara)